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Frankfurt am Main verdankt seinen Weltruf als erste Handels­stadt Süddeutschlands nickt nur seiner geographischen Lage.-Auch seine Bürger haben das ihre dazu beigetragen denselben zu begrün­den und aufrecht zu erhalten. -Gie haben ihren s6hnen eine kauf­männische, praktische Erziehung gegeben,und sie denn früh in die Welt geschickt.-Die Durückkoisanenden brachten erweiterte Anschauun­gen mit.- Von denen,die draus^en blieben,haben viele neue Geschäf­te und Hiederlassangen gegründet,oder sind als Theilhetber in be­reits bestehend© Häuser eingetreten,’md haben auf diese Weise den Einfluss und die finanzielle Kraft der Vaterstadt gehoben.

Es würde zu weit führen all die Familien anzuführen,welche sich in dieser Weise in der Welt verbreitet 'iad sich in cifincher Weise ausgezeichnet haben:Die Rothschild,die '-Hern,Speyer,Reise, de Bary,de Heufville tmd viele,viele Andere kann man nennen*

Unter diesen Familien ist diejenige der Erlanger gewiss eine der interessantesten. Dem Gründer des Stammhauses,meinem seligen Vater ist dieser kleine Rückblick gewidmet;den Mitteilungen sei­ner Zeitgenossen verdanke ich die Notizen über seine Jugendjahre.

Raphael Erlanger wurde am A$o6 in Wetzlar gebo­

ren, und siedelte als Kind mit seinen Eltern nach Frankfurt über, wo der Vater das Geschäft eines beeidigten Wechsel-;ienaalsiMak- lers) betrieb.

Die Frankfurter Kaufleute hegten in der "guten,alten Seit" eine gewisse Abneigung vor den ,f 3tudirten M ;Geschäft war für sie ein beinahe heiliges Amt;Alles Andere musste vor dem Zurückstehen.-

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