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genommen, isoliert. Er erschien unter dem TitelDie Verbreitung der Tierwelt in der gemässigten Zone 1902/1903. Soviel mir bekannt geworden, hat er günstige Aufnahme bei der Kritik wie beim Publikum ge­funden; doch habe ich über letzteres Genaueres nicht er­fahren. Eine Uebersetzung ins Russische ist ebenfalls gut aufgenommen worden.

Die Notwendigkeit, beim Abschluss der zweiten Serie der Rossmaesslerschen Ikonographie einen besonderen Registerband anzufügen, gab mir die erwünschte Gelegen­heit, wenigstens die Verbreitung der Binnenmollusken des europäischen Faunengebietes gründlich durchzuarbeiten und mit einer Anzahl Karten den Fachgenossen vorzuführen. Die Arbeit ist unter dem TitelDie geographische Verbreitung der Mollusken in dem palaearktischen Gebiet (Wiesbaden 1904) auch separat erschienen und hat mir von Conchologen wie von Biogeographen manche er­freuliche Anerkennung eingebracht.

Mehrfach wurde ich aufgefordert, eine Zoogeographie für die sich immer mehr einbürgernden populären Schriften­serien zu schreiben, ich konnte mich aber nicht entschlossen, einen dieser Anträge anzunehmen. Erst in 1909 habe ich eine Aufforderung von Quelle & Meyer angenommen und will versuchen, einem grösseren Publikum in knapper Form meine zoogeographischen Ideen klarzulegen. Jeden­falls ist es mir gelungen, den Binnenconchylien, die Wallace für ganz ungeeignet zu zoogeographischen Untersuchungen erklärt hatte, die ihnen gebührende Stellung an die Spitze der von den Zoogeographen zu berücksichtigenden Tier­klassen zu erobern.

Die durch den Zusammenbruch von Th. Fischer ver­anlasst Unterbrechung in dem Erscheinen der Iconographia marina veranlasst mich, die für dieses Werk gesammelten Diagnosen der europäischen beschälten Meeresconchylien