so oft ich. nur konnte besuchte, die immer mein größtes «Interesse erregten.

Ganz besonders^interessierte ich mich schon damals für die Sammlungsschränke, die noch alle aus Holz waren,und für die Aufstellungsarten der verschiedenen Gegen­stände. leider mußte ich^in den meisten Museen die Wahrnehmung machen, daß die Schränke nicht staubdicht waren und die darin ausgestellten Gegenstände oft schwer gelitten hatten. Haupt­sächlich leiden durch Staub naturhistorische Gegenstände, wie ausgestopfte Tiere, Eineralien, Korallen etc., deren wieder­holte Reinigung nicht bloß eine Schädigung der Gegenstände bedeutet, sondern auch viel Zeit erfordert, abgesehen davon, daß sich viele Gegenstände überhaupt nicht oder nur sehr schwer reinigen lassen.

Es ist wohl länger als ein halbes Jahrhundert her, daß ich zuerst für meine eigenen Sammlungen eiserne Schränke mit staubdichter Balzbildung konstruierte, die sich bis heute tadellos bewährt haben. Jm laufe der Jahre wurden dieselben immer mehr verbessert und vereinfacht. Die ganze Ent­wicklung und Verbesserung der Schränke kann in meinem Museum an vielen Beispielen vor Augen geführt werden.

Auch kam ich zu der Ansicht, daß man für Museen keine monumentalen, kunstvoll verzierten Schränke benötigt, sondern nur ganz einfache eiserne Hüllen mit schmalem glatten Rahmenwerk und möglichst großen Glasflächen, um die auszu­stellenden Objekte in das richtige licht zu setzen und um die vornehme Aufstellung nicht durch Sprossenteilung zu beein-

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trächtigen.

Daß wir mit unseren Schränken einen großen Erfolg errungen haben, ist Jhnen ja bekannt und beweist die große Anzahl von Museen, welche sich in der ganzen Welt unserer Schränke bedienen. Eine ganz besondere Ehre war es