für uns, die großen Museen in Dresden, Leipzig, Preiberg, Chemnitz, Stettin, Bremen, München, Wien, Frankfurt, Mainz,

Cöln, Jena, Wiesbaden, Bukarest, Sarajevo, Petersburg,

Moskau, Breslau und alle Regierungs-Museen in Süd-Afrika mit unseren Schränken vollständig auszustatten, worüber uns die glänzendsten Zeugnisse, Anerkennungen und höchsten Aus­zeichnungen zu teil geworden sind. (

Jm laufe meines langen Lebens bin ich bei Aus­führung dieser Aufträge mit einer großen Anzahl berühmter Gelehrter und Museums-Direkt oren zusammengekommen und mit vielen derselben haben sich freundschaftliche Verhältnisse fürs Leben entwickelt. Jch nenne bloß einige, wie Obst, Dohrn^ luschan, Römer, Möbius, Alphons Stübal, Wolf, der alte Haeckel und viele andere mehr, die aber leider alle schon aus dem Leben geschieden sind.

Nun muß ich Jhnen, hochverehrter Herr Geheimrat, aber auch noch mitteilen, daß nicht ich der Gründer unseres Geschäftes, das seit dem Jahre 1840 besteht, bin, sondern mein Vater August Kühnscherf, den ich über alles liebte und verehrte, da er in jeder Beziehung ein vortrefflicher Vater war und meine

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Neigungen in jeder Beziehung unterstützte. Er erlebte noch dl^ Herstellung der ersten eisernen Museumsschränke und starb 1879 im Alter von 72 Jahren. Die mir am 4.März übersandte Urkunde über die ewige Mitgliedschaft, welche ich gern in meinem Museum aufhängen möchte, lautet nun irrtümlicherweise auf den Namen August Eühnscherf, und ich erlaube mir daher die ergebene Anfrage, ob dieselbe nicht auf meinen Namen Emil Kühnscherf umgeändert werden könnte.

Meine langen Auseinandersetzungen werden Sie hoffentlich nicht gelangweilt haben und mein sehr verspätetes Danken wollen Sie mir nicht übel deuten, da daran nur meine angeborene Saumseligkeit schuld ist, die ich so oft an mir