denschawSammlung nicht unser eigenes, schönes und in grossartiger Fortentwickelung begriffenes Museum als künftigem Wohnsitz angewie­sen werden könnte ? ßass das Senckenbergische Museum, was pflicht­treue Pflege und Konservierung der Sammlung, bereitwillige und sachkundige Erschliessung zu Jeder wissenschaftlichen Arbeit be­trifft, vollkommen auf der Höhe steht, brauche ich nicht zu ver­sichern. Mir selber liegt die entomologische Abteilung am Herzen wie kaum eine andere. Auch habe ich bereits Schritte getan, dafür ^ zu sorgen, dass der erste Fachassistent, dessen Anstellung der wachsende Umfang des Museums erfordern wird, ein tüchtiger Ento­mologe wird. Und wenn wir in dieser Hinsicht den Vergleich mit dem Berliner Museum nicht zu scheuen brauchen, so sind wir ihm ganz bestimmt dadurch überlegen ^und ebenso Jedem anderen Museum der Welt ), dass für uns die von Heydensche Sammlung nicht ein Objekt unter vielen, sondern das teure und hochgehaltene Vermächtnis zwei, er Männer sein würde, deren Namen in das Geschichtsbuch unserer Gesellschaft unauslöschlich eingegraben sind. Und gerade wegen die­ser unserer so nahen und schönen Beziehungen schf<£n4 mir, mein hoch­verehrter Herr Professor, mein dringender Wunsch so natürlich und so berechtigt zu| sein! Was liegt näher, als dass diese Frankfurts' Ja ich möchte sagen: Senckenbergische Sammlung in Frankfurt bleibt? Würde es nicht ein schmerzlicher, fast beschämender Schlag für uns

sein, wenn durch ihren Übergang nach Berlin unser Museum als unfähi

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oder unwürdig hingestellt würde, das wissenschaftliche Lebenswerk zweier ihrer hervorragendsten Mitglieder in sich aufzunehmen?'

Verehrter Herr Professor ! Um was ich Sie im Interesse der Wissenschaft ^einerseits und in dem der Senckenbergischen Gesellschaft andererseits so dringend und herzlich bitten möchte,

ifet also, Sie sehen es Ja, eine Abänderung Ihres Testaments. Es handelt sich um ein Versprechen, dass Sie vor 3C Jahren einer

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