7
Jmmer, immer sing' ich's wieder.
Fr Oser.
Immer, immer sing’ ich’s wieder,
Sage dir ich’s fort und fort,
Und doch sagen’s alle Lieder Nie genug, das eine Wort:
Ach, wie lieb’ ich dich,
Holder Schatz, herzinniglich.
Wo ich geh’ und wo ich stehe,
Morgens früh und abends spät,
Jede Stund’ in Wohl und Wehe,
Klingt’s als wie ein heiss Gebet:
Ach wie lieb ich dich,
Mehr und mehr, herzinniglich.
Bin ich nah’ dir, bin ich ferne,
Sing’ ich’s ohne Rast und Ruh’,
Und wie hörest du’s so gerne,
Lächelst du so mild dazu:
Ach, wie lieb’ ich dich,
Bis zum Tod, herzinniglich.
Philipp Orth.
Zu Straßburg auf der Schanz'.
Friedrich Sücher.
Zu Strassburg auf der Schanz’,
Da ging mein Trauern an;
Das Alphorn hört’ ich drüben wohl anstimmen, Ins Vaterland musst’ ich hinüberschwimmen; Das ging nicht an.
Ein’ Stund’ in der Nacht,
Sie haben mich gebracht;
Sie führten mich gleich vor des Hauptmanns Haus; Ach Gottl sie fischten mich im Strome auf;
Mit mir ist’s aus.
Früh morgens um zehn Uhr Stellt man mich vor das Regiment;
Ich soll da bitten um Pardon,
Und ich bekomm’ gewiss doch meinen Lohn; Das weiss ich schon.
Ihr Brüder allzumal,
Heut’ seht ihr mich zum letztenmal;
Der Hirtenbub’ ist doch nur schuld daran,
Das Alphorn hat mir solches angetan;
Das klag’ ich an.