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Lin Epilog.

Nach Abschluß und Drucklegung der vorste­henden firnen Schrift kommt uns noch ein Ar­tikel desEstado de S. Paulo" zu Händen, den wir ebenfalls nicht ganz unvebwertet fassen möch­ten. Vielleicht, daß auch er den moralischeu Druck vermehren hilft, unter welchem die Pau- lijtaner Staatsregierung genötigt werden soll, dem von ihr in so empörender Weise behandelten Ge­lehrten wenigstens seine wohlerworbenen Rechte aus seine Pension zuzuerkennen. Denn Dr. v. Jhe- ring hat es selbst bekannt: mittellos hat man ihn, den nur seiner Wissenschaft lebenden Mann, aus die Straße gesetzt, eine bewußte Grau­samkeit und Hartherzigkeit, die ihresgleichen sucht. Die Entlassung des Hrn. Dr. v. gering ist in unfern Augen und gewiß auch denen unserer Leser ein wahrer Schandfleck in der Geschichte der Wissenschaft in Brasilien, dazu ein offen­kundiger Fau st schlag der deutschenseind- lichen Einflüsse um die Paulistauer Re­gierung herum ins Antlitz des B r a s i ld e u t s ch- tums. Auch aus diesem Grunde darf das un­gesetzliche Verhalten der Paulistaner Regierung gegen den deutschen Gelehrten nicht ungerügt bleiben. DerFall Jhering" bleibt bestehen bis zu seiner ehrenvollen Lösung. Direkt oder indirekt wäre es Sache des Deutschtums in Brasilien und seiner korporativen Vertretungen, für den Schimpf, welchen man in dem berühmten Lands­manns der ganzen Stammesgenossenschaft ange­tan, Genugtuung anzustreben. Das könnte z. B. geschehen durch eine Eingabe an die Paulistaner Regierung mit vielen Tausenden von Unterschrif­ten aus allen Staaten Brasiliens, wo Deutsch- bürtige erreichbar wohnen. Ein solches Massen­vorgehen würde gewiß nicht ohne Eindruck zugun­sten unseres zu Unrecht gemaßregelten Lands­manns bleiben. Die germanischen Organisationen