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gebracht haben. Mögen dann aber die Verantwortlichen sich des Urteils gechärtig Hallen, das die Eelehrtenwelt fällen wird, wenn die „Nachfolger" eines Ihering dessen großes Werk, das Staatsmuseum von <3. Paulo, in wenigen Jahren durch Unfähigkeit und Ignoranz zu Grunde gerichtet haben werden, wie sie die Biologische Station in Alto da Serra, die ergänzende Schöpfung Jherings, bereits verludert und vereselt haben. Bitteren Spott, Empörung und Verachtung von den Männern des Geistes in aller Welt werden diejenigen ernten, die solchen Frevel an der Kultur begangen haben — begangen im Namen der Regierung des Staates S. Paulo. Die wissenschaftlichen Zeitschriften aller Ländler werden den „Fall Ihering" und das „System S. Paulo" behandeln und werden diese Tatsachen mit Zeichen ankreuzen, die keine Ehrenmale sind. Nicht nur den Staat S. Paulo — ganz Brasilien haben die Vertreter und Macher jenes „Systems" dem Tadel der gebildeten Welt preisgegeben. Das moralische Märtyrertum der von uns genannten, dem „System S. Paulo" geopferten Gelehrten wird nicht ungerächt bleiben, dafür sind jene Männer sämtlich viel -zu angesehen in der Republik des Geistes. Und nicht vergessen wird auch die Missetat an Hermann von Ihering werden. Auch die Geschichte und die Wiisfen- schaft führen — Schwarze L i st e n. Die aber dienen nicht merkantilistischem Weltgaunertum, sondern der Gerechtigkeit, und sie wird nicht der Sturm der Weltereignisse verwehen, sondern sie werden dauern. Tenn wessen Namen auf die schwarzen Tafeln von Geschichte und Wissenschaft eingegraben ist, der ist gezeichnet für a I l e Z e i t e n.
Porto Alegre, Neujahr 1917.