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und alles in guter Ordnung befunden.Es exi­stiert," so heißt es in dem betreffenden Relalo- rium,eine regelrechte Buchführung über die Vor­kommnisse am Museum und über die erhaltenen und ausgegebenen Gelder; wir haben alle Doku­mente über die Ausgaben in zweckmäßiger Weise zusamm^gestellt gesunden." So die Kommission von 1907. Die Kommission von 1916 aber hält die Anschaffung von künstlichen Blumen für eine Privatausgabe des Direktors, mährend sie selbe doch in der Vogelsammlung ausgestellt sehen konnte; sie hält Drahtgaze und Drogen oder Me­dikamente für Gegenstände des häuslichen Ge­brauches und stellt Schmetterlinge und Vögel zu den Schaltieren, ja sogarWanzen", (per8evejo8), welche in einer Eisenhandlung gekauft waren und auf deutsch Tapeziernägel oder Reißzwecken heißen. Welch eine Qual für einen korrekt han­delnden und geistig hochstehenden Mann, sich mit Leuten von so geringer Jntelligeirz Hemmbal­gen zu müssen! Und solche ebenso einfältige wie bösartige Tröpfe werden einem Jhering als In­quisitoren in den Nacken gefetzt!!

Iherings Stellung in der wissenschaftlichen Welt hat die Berlejumdung, welcher er sich durch die Paulistaner Regierung ausgesetzt gesehen hat, nicht beeinflussen können. Die argentinischen Ncp- turforscher, welche in solenner Tagung in Tucuman im November 1916 ihre erste nationale Versamm­lung abgehalten haben, luden Hrn. v. Jhering als einzigen Brasilianer bchm. Fremden zu ihrem Kongresse ein und sandten ihm am 27. No­vember ein Telegramm kollegialer Begrüßung und Versicherung der geistigen Verbrüderung unter den lateinisch-amerikanischen Völkem Südamerikas. Ein vomehmer Protest gegen das unsagbar bru- tale Vorgehlen der Staatslegierung von SZo Paulo und eine Ironie des Schicksals, daß l a- t e > n i s ch-amerikanische Verbrüderung von Ar-