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Paulo vom 27. Oktober 1916 einen offenen Brief an den Staatssekretär fres Innern, Dr. Oscar Rodrigues Alves, gerichtet, in Welchem er Ihe- ring's Werk über das Tertiär von Argentinien als eingroßartiges Wissenschaftliches Gebäude" feiert, zu welchem der Staat S. Paulo, wenn auch nur indirekt, beigetragen.Sollen etwa diePau- listas damit einverstanden fein, daß man in letz- ter Stunde alle seine Verdienste herabsetzt und dem geehrten und ehrenwerten Urheber des gran­diosen Werkes bie elementarste Gerechtigkeit ver­weigert ? Ich rechne mit Sicherheit darauf, daß ' der illustre Staatssekretär des Innern uns be­wahren wird vor den niederdrückenden Wirkungen einer solchen moralischen Finsternis." Leider war, wie Herr Or. AbrahZo Ribeiro bemerkt, die Finsternis ;eme totale. Und doch hat, wie der oben zitierte Artikel derNation" sich ausdrückt, Or. von Iherings Arbeit das Museum von Ipy- ranga aus einen Grad der Entwicklung gehoben, welche es neben jene von Buenos Aires und La Plata stellt, also unter die ersten wissenschaftlichen Institute des lateinischen Amerika." Und in S. Paulo, wo schon die größten Betrügereien ohne Sühne.geblieben sind. > ausgerechnet in diesem Idealstaat der Verwaltungsmoral - muß der 'fremde" Gelehrte vertrieben werden, weil er nicht genau nach den Paragraphen des Regula- ments seine Verwaltung geleitet haben soll, des­selben Regulaments, um welches sich weder die Untersuchungs-Kommission noch der Staatssekre­tär des Innern im mindesten gekümmert haben! Tie ganze Verwaltung Ihering's lag doch jeder­zeit vor der Regierung offen zutage, und die ganze Scheinuntersuchung hat nichts Belastendes er­geben. Noch im Jahve 1907 hat eine andere Un­tersuchungs-Kommission, an deren Spitze Or. An­tonio F. de Paula Souza, Direktor des Poly­technikums stand, das Museum gründlich geprüft

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