m
— 32 —
ein solcher Prozeß mit sich bringt, noch ganz zu geschweigen.
Süo Paulo und die fremden Gelehrten.
Tie Maßregelung Dr. v. Jherings ist nur ein Glied in der Kette unoerantwort- licher G swa lt m a ß nahmen, wie sie die Paulista- ner Staatsregierung gegen jene Vertreter der Wissenschaft zu ergreifen pflegt, welche iht in voller Hingabe wertvolle Dienste geleistet haben. Daß das auch in S. Paulo wohl empfunden wird, beweisen die Auslassungen des „Estädo de S. Paulo" in seiner Abendausgabe („Estadinho") vom 7. und 8. November. Es heißt ba: „Leidensgefährten von Dr. v. Jhering find zwei andere Gelehrte, welche in S. Paulo die gleiche Verfolgung durch die Regierung zu erleiden hatten: Derby und Lutz, zwei Namen, welche zusammen mit dem von Eherings in den wissenschaftlichen Kreisen dem Ansehen unseres Staates eine solide Grundlage gaben, lange bevor in Rio de Janeiro selbst Oswaldo Cruz und Chagas austraten. Wir können jedoch mach einige weitere Namen von echten Männern der Wissenschaft hinzufügen, die nicht nur Säo Paulo ehrten, sondern auch in gleicher Weise das traurige Los teilten, welches unser Staat seinen tüchtigen Dienern (servidores) vorzubehalten scheint, solchen nämlich, welche nicht das Einkommen des Schatzamtes erhöhen und auch keine Wahlen machen."
Es folgen die Namen von Dafert, Loefgren, Hussak. Diesen Namen würde man von einheimischen noch die von Antonio Piza, Theodoro Sampaio und Manoel Paes Azevedo hinzufügen können. Letzterer war Assistent am Bakteriologischen Institut, wo Prof. Ficker ihn für seinen besten Assistenten erklärte. „Dr. Hermann von Jhering," fährt der „Estadinho" vom 8. Novem-