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Ter Staatssekretär fährt fort: „Es gab im Museum keine ordentliche Buchführung (e8criptura- ?äo regulär).“ — Welche blöde Unwahrheit! Tie Kommission mar bei aller Mühe nicht imstande, Unterschleife zu entdecken, es muhten Läppereien herhalten, wie Reparatur eines Pince-nez angeblich auf Staatskosten. Aber auch! diese Kleinigkeiten sind widerlegt durch amtliche Bescheinigungen des Staatssekretärs der Finanzen. Es ist Herrn von Jhering auch nicht die geringste Unredlichkeit oder Nachlässigkeit nachgewiesen, alle Rechnungen liegen in Ordnung sowohl bei der Regierung, als in Duplikat im Museum, wo sie komplett registriert sind, — und doch wiederholt der Sekretär des Innern die haltlose Verleumdung!! — Wie nennt man solches Verhalten auf ehrliches Deutsch?
Aber es kommt noch besser: „es gibt im Museum kein Register für erhaltene Geschenke und für gesammelte Materialien, noch ein Inventarverzeichnis der bestehenden Sammlungen."
Dazu schreibt uns Herr von Ihlering auf unsere Anfrage: „Die bestehenden Register sind folgende: 1.) Register des Pförtners, 2.) Register für Erwerbungen, 3.) Register für abgesandte Objekte, 4.) Spezialkataloge in den einzelnen Abteilungen. Letztere lassen zu wünschen übrig, aber sie sind da. Es ist mir nie gelungen, Laien in und außerhalb der Regierung begreiflich zu machen, daß definitive Kataloge nur in Sektionen möglich find, welche wissenschaftlich vollkommen durchj- gearbeitet sind. ,In der Abteilung Vögel gibt es einen vielbändigen Accessions-Katalog, einen Zettelkatalog und einen gedruckt erschienenen, ferner Kataloge für Eier und für Nester. Um alle Sektionen in gleicher Weise in Ordnung zu bringen, würde ich, bei gleichbleibenden Arbeitsbedingungen, 500 Jahre brauchen. Das wissenschaftliche Personal der Anstalt beschränkt sich aus den Di-