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lun g durch Dienstschreiben zum G e sch ö n k, sich nur einige ihn speziell beschästigende Sektionen vorbehaltend. Durch Officio Nr. 9 vom 10. März 1897 nahm ber damalige Staatssekretär des In­nern, vr. Dino Bueno, die Schenkung dankend an, sich Auskünfte erbittend, welche umgehend gegeben wurden. Im Laufe der nächsten Jahre schenkte Herr v. .Ihering weiterhin dem Mu­seum alle Conchylien, wekche er noch von seiner Insel im Rio Lamaquam erhielt, und noch viele Gruppen von denen, Welche er sich Vorbehalten hatte. So behielt er lediglich fossile Conchylien aus Patagonien, über welche er ein großes Werk veröffentlichte und Unioniden, d. h. zw-eiklappige Flußmuscheln. Won letzterer Sammlung meinte nun die Kommission, sie sei im Wesentlichen von An­gestellten des Museums in brasilianische "Flüssen gesammelt und müsse daher Eigentum des Mu­seums fein. In Wahrheit War von dm vier Schrän­ken, welche die Sammlung füllte, nur einer Süd­amerika gewidmet, also auch Chile, Argentinien, Venezuela usW., und zahlreiche Briefe und Rech­nungen beweisen, daß ihr Besitzer immerzu durch Kauf und Tausch seine Sammlung vergrößerte. Einer dieser Briefe meldet vier Kisten Conchy- lien an. Eine große Anzahl von Museen haben seit Dezennien an Hrn. von Ihering, einen der besten Kenner dieser Muscheln, ihr Material be­hufs wissenschaftlicher Bestimmung eingesandt, mit der Erlaubnis, daß er Doubletten behalten könne. So befinden sich in dieser wertvollen Sammlung nicht nur die Originale oder Typen zu den von Herrn von Ihlering als neu in die Wissen­schaft eingeführten Arten, sondern auch Origi- naleremplare, welche in -Südamerika von Spir, d'Orbigny und anderen Forschern gesammelt wor­den sind.

Tatsächlichl ist heute in Bezug aus Mollusken das Staatsmusmm von S. Paulo das reichhal-