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in Verbindung mit dm selbstgesammelten Arten der deutschen Fauna ihm um Weihnachten ein erster kleiner Schrank geschenkt wurde. Viele der jetzt im Staatsmuseum von S. Paulo aufbewahr­ten Schalen tragen noch das Originaletikett, wel­ches Herr v. Jhering als Knabe für seine Samm­lung schrieb.

Diese Sammlungen wurden zunächst in der Geographischen Kommission hinterlegt, in welcher neben Herrn von Jhering damals als Sektions­chef und zeitweiser Leiter Herr A. Löfgren waltete, welcher die Tatsache jetzt in einem den Akten bei- gesügten Schriftstück bestätigte. Nach seiner Er­nennung zum Direktor des Museums führte Herr v. Jhering sein Privateigentum in das Museum über mit Genehmigung des Staatssekretärs des Innern, Herrn Or. Cesario Motta, welcher die Anlegung eines besonderen Registers für solches Privateigentum verfügte. Die Inspektions-Kom­mission von 1916 hat dieses Register als apokryph also gefälscht aus deutsch! hinzustellen und als im Dezember 1916 ins Museum einge­schmuggelt zu verdächtigen gesucht, wie sie auch> die Eristenz von Privatsammlungen des Herrn von Jhering in Frage zog! Auch in diesem Falle wurde die Leichtfertigkeit der Kommission durch! Erklärungen früherer Sekretäre des Museums dargetan, unter anderen durch einen Brief des Herrn Dr. F. Brandenburger, derzeitigen Re­dakteurs desDeutschen Tageblattes" von Rio de Janeiro. Sowohl die verschiedenen Handschrif­ten als auch das in farbiger Rundschrift 1894 von Herrn W. Königswald angefertigte Etikett auf dem Umschläge des Buches gestalten jederzeit die Feststellung der Autenthizitäl des Registers. Wem aber siedet nicht das Blut vor Empörung über dieses schimpfliche Verhalten der Kommission?

Im Jahre 1896 machte Herr von Jhering der Regierung seine ganze Conchyliensamm-