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senschaft einen schlechten Dienst erwiesen! Die moralische Wertung ihres Tuns brauchen wir wohl nicht besonders zu kennzeichnen.

Weiterhin folgen Darlegungen über die Biologische Station von Alto da'Serra. Hr. v. Ihering gründete 1908 im Interesse der wissenschaftlichen Arbeit im Urwalde eine For­schungsanstalt bei Alto da Serra, welche er mit öffentlichen und privaten Subventionen baute und einrichtete. Wer hiesige Verhältnisse kennt, wird erstaunt sein, wenn er erfährt, daß es der Energie des Eelchrten'gelang, die Summe von 26:434P100 für eine rein wissenschaftliche Unternehmung zu- sammengubringen, und offenbar hat noch nie­mals ein Naturforscher einen ähnlichen Erfolg in Südamerika aufzuweisen gchabt. Diese An­stalt bot Dr. v. Ihering der Regierung als Gschenk an, was sie aber ablehntes!!). Durch vier Jahre hindurch erhielt Herr v. Ihering dies Laboratorium aus eigenen Mitteln, bis er es schließlich dem Bundes-Ackerbau-Ministerium in Rio überwies. Sofort kam die Staatsregier­ung von S. Paulo, welche bis dahin die Annahme stets verweigert hatte, und ließ sich die Anstalt übergeben!! Herr v. Ihering, welchem als Ent­schädigung für seine Auslagen die Summe von 18 Contos angeboten wurde, nahm lediglich den Betrag von 16:696$000 an, welcher seinen durch Quittungen belegten Auslagen entsprach. Für die Leitung der Organisation und Verwaltung hat Herr v. Ihering sich nichts berechnet.

Dem gegenüber war es eine Frechheit der Kommission, wenn sie sich erdreistete, zu sagen: Hrn. v. Ihering sei es g e l> u N g e n, die Biologische Station an das Ackerbau-Sekretariat zu ver­kaufen. In Wahrheit wurde am 13. August 1913 durch notariellen Akt die Schenkungs­urkunde (ckoa^Zo") ausgestellt! Tie Bivlo-