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auf die Knochen bloßstellende Selbstkritik dieser würdigen Stütze des Staates!
Als Anhang gibt der Rechtsbeistand! die Ue- bersicht über alle von 1894—1916 an Herrn v. Jhering ausgezahlten Beträge und über ihre Anweisung durch die Regierung. Alles ist tadellos in Ordnung, bis auf den Betrag von 1H800, den !Hr. v. Jhering noch zu gute hat und in den Schornstein schreiben kann. Dabei möge erwähnt sein, daß im Laufe der Jahre etwa 700 Contos durch die Hände des Hrn. von Jhering gingen, daß es unter dem etatsmäßigen Personale nie einen Buchhalter, Sekretär oder Bibliothekar gegeben hat, und daß Hr. v. Jhering d e m S t a a t e eine große Summ e dadurch erspart Ejat, daß er selbst die Buchführung übernahm.
Eine recht lächerliche Beschuldigung hat die Kommission sich noch geleistet, die nämlich, der Direktor habe eine Sammlung von, Nacktschnecken des Meeres e n t w e n d e t. Es dicht sich um ein Dutzend kleiner Glasröhren von Bleistift-Dicke, welche alle zusammen bequem in einer Westentasche platzfinden und kleine Seetiere ^enthalten, die weder Ausstellungsgegenstände sind noch Handelswert haben, welche aber Hr. v. Jhering untersuchen und wissenschaftlich beschreiben wollte und deshalb iin Museum beiseitegestellt hatte. Es ist schlechthin erstaunlich!, wie der unermüdliche Forscher, in seiner neuen Heimat so schlecht behandelt, sich immer noch die Arbeitssreudigkeit bewähren konnte, um zur naturhistorischen Erforschung des Landes weiter beizutragen, selbst in der Zeit des Kampfes mit der Museumskommission. Jetzt, wo ihm die letzte wissenschaftliche Arbeit am Museum hintertrieben wurde, gibt es in Südamerika keinen Fachmann mchr, welcher für diese Nacktschnecken des 'älieeres Spezialkenntnisse besäße. Die Herren Garbe und Lüderwaldt, welche ihren Chef dieserhalb denunzierten, haben damit der W i s-