gefahr zu befürchten gehabt hätte. Ta kam von der ausstrebenden >Provinz S. Paulo, wo man aus den deutschen Forscher längst aufmerksam ge­worden, an ihn der Ruf, unter sehr günstigen Be­dingungen die Leitung des dortigen Naturhistori­schen Museums, Museu Paulista, zu übernehmen, und er zögerte nicht, brn Ruf Folge zu leisten. Er war nicht der einzige tüchtige Mann, den die nördlichere Provinz an sich! zog. Er schreibt über seine Uebersiedlung:Das Schiff, das mich! nach S. Paulo brachte, war voll von politischen Flüchtlingen, und mit mehreren derselben stehe ich heute noch in freundschaftlichen Beziehungen. In S. !Paulo wurde ich anfangs zum Sektionschef in der geographisch-geologischen Kommission be­stellt, aber schon im folgenden Jahre wurde ich zum Direktor des neugegründeten Staatsmuseums ernannt und mit dessen Orgtmisierung, Ausstel­lung und Einrichtung beauftragt. Zur Verfügung stand mir der Prachtbau auf dem Jpyrangahügel, einige Kilometer vor der Stadt, aber durch einen elektrischen Tramway mit ihr verbunden. Die in Alto da Serra angelegte biologische Station dient zur Ergänzung der im Laboratorium ausgeführ­ten Arbeit. Eine Eisenbahn ist nur eine halbe Stunde davon entfernt. Ein plätschernder Bach versorgt die Station mit frischem Wasser, auch! elektrisches Licht ist vorhanden. Eine offene Ve­randa umgibt das ganze Gebäude und bietet einen herrlichen Blick auf das Gebirge, die Strand- zone bei Santos und das weite Meer. Es ist dies die erste biologische Station in Südamerika, welche sich die Aufgabe stellt, das Leben im Urwald­gebiet zu erforschen; bedeutende Ländereien ge­hören zu ihr und ermöglichen die Anlage einer Reservation für intakte Erhaltung eines Stückes Urwald und des Lebens in ihm, aber auch Ver­suche zur Wiederbewaldung ab geholzter Höhen." Die herrschende Kaffeekrisis macht es der Re-