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gierung leider unmöglich,*) größere Summen auf die Station zu verwenden, aber freiwillige Spen­den haben es dv!ch möglich gemacht, das Programm bis heute durchguführen. Eine eigene Publikation, dieRevista do Mufeu Paulista", enthält die aus foer Station ausgesührten Arbeiten; sie hat sich rasch einen geachteten Namen erworben. Die Pau- listas, die Bewohner des Staates S. Paulo, die sich durch Energie und geistige Regsamkeit aus- lzeichnen, sind stolz auf ihr Museum und dessen Leiter. v. Jherings Sohn Rudolf ist sein tüchtiger Mitarbeiter und Kustos des Museums, auch ein reizendes Töchterchen unterstützt die Be­strebungen des Vaters. Seine Gattin hat er leider durch den Tod verloren. Bei einem Aufenthalt in Deutschland 1907 schloß er mit einer Jugend­freundin, der Tochter des Physikers Buff in Gie­ßen, einen neuen Ehebund.

Er hat die brasilianische Staatsangehörig­keit erworben, und viele seiner Schriften, beson­ders die ökonomisch bedeutenden, sind in portugie­sischer Sprache geschrieben, aber im Grunde sei­nes Herzens ist er ein Deutscher geblieben.

Seine wissenschaftliche Tätigkeit ist sehr um­fassend geworden; ein Verzeichnis seiner Schrif­ten, das er in 1911 herausgab, zählt 270 Num­mern. Ter Heimatkunde dienen sie sämtlich; aber sie sind zwiespältig geblieben. Die einen sind rein systematisch, der Erforschung der heimatlichen Fauna gewidmet. Die anderen gehen, obwohl auf heimatlicher Grundlage erwachsen, weit über die Grenzen Brasiliens hinaus, sie behandeln, von der Verbreitung der heutigen und der fossilen

*) Das ist auch eine zu wohlwollende Auffassung! die Regierung von S. Paulo hak, seit I)r. d. Jhering Direktor geworden, mit den an sich geringen Ausgaben für das Mu­seum in wachsendem Maße elend geknausert, während ander­weitig das Geld 'hunderttausendeweise fortgegeben wurde. - A. d.D. Ztg."