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Personen von Rang und selbständigem Denken geben wird, welche das Verfahren gegen Dr. v. Ihering scharf verurteilen.

Schon oben erwcchnten wir, daß ein Teil der Presse des Staates sich bcs Verfolgten nach­drücklich angenommen hat. Wir wollen dafür hier nur ein Beispiel anführen. DieEazeta" schrieb unterm 7. Nov. 1916 u. a.:

Die Entlassung des langjährigen Direktors des ,Musen Paulista' bildet ein Thema des Ta­gesgesprächs, als eine traurige Bekun­dung des administrativen Taktgefühls des Herrn Staatssekretärs des Innern. Die bru­tale Strenge, womit der berühmte Gelehrte von der Regierung behandelt worden ist, die be­schimpfenden Ausdrücke der Begründung, mit wel­cher die Entlassung des altgedienten Beamten vom Staatspräsidenten verlangt wurde, offenbaren bei dem Inhaber jenes Portefeuilles einen beklagens­werten Mangel an Verwaltungstakt, einen Man­gel, der noch verschlimmert wird durch das Fehl- len jener kennzeichnenden stylistischen Glätte, welche in amtlichen Schriftstücken vorherrschen soll. Die Regierung hat mit geflissentlicher Schärfe die Um­stände beurteilt, welche sie als Grund der Ent­lassung anführt, war aber ganz und gar unglück­lich, als sie das mit Vergewaltigung der Gram­matik tat.

Das vom Herrn Staatssekretär des Innern verfaßte Schriftstück ist, unter welchem Gesichts­punkte man es auch betrachten mag, verfehlt, dun­kel, lückenhaft. Es umschreibt nicht einmal klar, was man eigentlich Hrn. Or. o. Ihering zur Last legt, noch stellt es mit genügender Deutlichkeit fest, welches die von diesem Beamten angeblich! begangenen Gesetzesübertretungen sind. Verwor­ren, unsicher dahinstolpernd, hat die Sprache die­ses Berichts in der öffentlichen Meinung einen