und Hochschullehrern zählen würde, bleibe dahin­gestellt. Tie traurige Tatsache, daß die Regierung S. Paulos durch die brüske, unter lächerlichen Vorwänden geschehene, geradezu beschimpfende Entlassung des Hrn. Or. v. Jhering von seinem über zwei Jahrzehnte bekleideten Posten als Di­rektor des Staatsmuseums in Jpyranga sich vor der ganzen zivilisierten Welt ein beschämendes 'Armutszeugnis ausgestellt hat, bleibt so oder so bestehen. Wir über erachten es für unsere moralische Pflicht, das Verfahren gegen den deutschen Gelehrten, der seit einem Menschen- alter brasilianischer Bürger ist und zur wissen­schaftlichen Erschließung unseres Landes tausend­mal mehr beigetragen hat als Dutzende von Hohl­köpfen, die gegen ihn ihre armseligen Ränke ge­sponnen haben wir halten es, sagen wir, für unsere moralische Pflicht, das gegen Hrn. Dr. v. Jhering eingeschlagene Verfahren auf Grund des gesammelten Materials in unserm Blatte eingehend zu beleuchten und- dadurch an unserm bescheidenen Teile beizutragen, daß das schwere Unrecht, welches dem nur seiner Wissenschaft le­benden Manne angetan worden ist, in weiteren Kreisen bekannt werde. Wenn erst einmal eine einigermaßen geregelte Postverbindung mit den Kultur- (nichtCuItur"-)Ländern Europas wie­derhergestellt ist, dann wird man drüben unsere Ausführungen gewiß mit der Aufmerksamkeit le­sen, die dem Gegenstände gebührt. Wenn da­bei auf gewisse amtliche Kreise S. Paulos ein recht trübes Licht fällt, so ist- das ganz allein ihre Schuld. Schonung ist hier nicht am Platze, wenngleich wir bedauern, daß die ungünstige Be­leuchtung, in welche -sich -ein bestimmter Klüngel innerhalb der beamteten Welt von S. Paulo gerückt hat, auf den ganzen Staat zurückfällt, ob­wohl es auch dort ganz ohne Zweifel eine be-- deutende Mehrheit offizieller und nichtoffizieller