-urch den Moni- -raus neuerdings, kreich aufnehmen zu jedem Mittel nur auf wenige eicht. Jedenfalls sichtige Nachrich- mtheil ist gerade mehr am Platze, nachen, auf ein ten, was in kri- n der Lhat sind rhältnisse in un.
» vernehmen wir jetzt, zum Lheil im Elsaß, wenn rhlreiche Arbeiter ltürliche VorauS- sdlosen Arbeitern was zu einige» ; Nachrichten aus muhen, die da-
Spiel- und das 'e die dießjährige denn der Win- khüre, indem im Mit dem Ergeb- den ftyn. Wenn wurden, so hat ison wieder aus- uhergehenden an enzahl übertrifft, rk gemacht. Ihr Million Gulden anz Grenze sind, d das Trommel- n Truppen, die )igen Niemand; n Fourage und ade Preise.
. Merk.)
Prinz von Witt, jutant S. k. H. russischen Hofe, en dahier, heute
«er Stände hält weiten Kammer betreffend, und : Sitzungen un- selten statt und
wurde hier der md seine kurze Us früherer Rc- bckanute, als - A. Rehner W—st, K-sch >e der Trunken- n und nur mit l>urch Lähmung , sich gänzlich den UeberfallcS Artikel Redners m auswärtigm ;nirt über jene ne Zweifel ge- n der Behörde. c erfreulich ftyn rden.
Mof.-Ztg.)
Okt.) Gestern vereinbart, um id Unfug treibt, er sich aufhalte bereits seine • weiter abwärts -
U
zu; der neue Gouverneur Syriens hat bereits einen andern Fürsten deS Libanons ernannt. Die Armee der Alliirten wird täglich durch die Flüchtlinge und Ueberläufer des ägyptischen HeereS verstärkt. Nach einer mäßigen Berechnung schätzt man die Zahl der in den seitherigen Gelechten Gefallenen und Verwundeten unter den ägyptischen Truppen auf 20,000. Am Bord deS DampfbooteS „Tayiri-Bahiri", welches nach Konstan- tinvpel geschickt worden, be finden sich 120 ägyptische Offiziere, welche gefangen genommen wurden, sowie auch die Standarte Ibrahim Pascha'S."
ff ff (Köln, 31. Okt. — Corresp.) Dcm hiesigenWachs- lichteffabrikanten E. Weber «st auf ein, von ihm an Se. Maj. den König gerichtetes Immediatgesuch um Zurücksmdung unseres Erzbischofs nachstehender Ober-Präsidialerlaß zugegangen, der vor der Hand jede Aussicht auf die Rückkehr deö Prälaten abschneiden dürste: „Des Königs Majestät haben mir mittelst allerhöchster KabinetSordre vom 20. d. M. zu befehlen geruht, Ew. Wohl- geboren auf daS Immediatgesuch vom 11. v. M. wegen Rückkehr des Herrn Erzbischofs Frhrn. von Droste Vifthrring in die ErzdiöccftKöln, zu eröffnen: „„Daß bei der Verschiedenheit der Verhältnisse der Hrn. Erzbischöfe von Köln und Posen beide einer ganz verschiedenen Beurtherlung unterliegen müssen, indem es bei letzterem nur darauf angekommcn fty, diese Angelegenheit im Sinne Sr. Maj. des hochftligen Königs fortzufttzen und zu beendigen. Dieses fty bei dcm Herrn Erzbischöfe Frnherrn von Droste keineswegs bre Fall, und könnten deshalb die für ihn ausgesprochenen Wünsche jetzt nicht in Erfüllung gehen, vielnichr müsse ruhig abgcwartct werden, waS forlgefttztt» Bemühen zur Ausgleichung der vorhandenen Mißstände für Resultate herdci- führen werde. Berlin, den 23. Okt. 1840/" — Der Obcr- präsldent der Rheinprovinz, Bodelschwingh."
(Berlin, 30. Okt.) Die Bosheit hat sich in das Werk der Freude mischen wollen, eS ist ihr aber nicht gelungen. An dem neu erbauten Renaissance-Saal, wo sich jetzt die kostbare Gewerksausstellung befindet, war in vergangener Nacht Feuer angelegt worden. Man beabsichtigte eine Explosion. Ein Stück Holz war mit Pulver gefüllt uno ein Zünder daran befestigt worden. Dieser verlöschte glücklicherweise und die ausgestellten Wachen entdeckten alles. Wahrscheinlich wollten die Brandstifter den ersten Schrecken benutzen und sich mit reicher Beute beladen. Nicht nur die kostbare Ausstellung der Goldschmiede, sondern auch die der einzelnen Gewerke «streich; so befindet sich an den Attributen der Maurer für nahe an 1500 Thlr. Silberwerth.
(Düsseld. Ztg.)
Frankreich.
ff (Paris, 1. Novbr. — Privatcorrespondenz.) Daö , Journal. deS DebalS" gibt heute eine Urbersicht des politischen Systemes, dessen Annahme von Seiten deS Ministeriums vom 29. Okt., in Bezug auf die auswärtigen Angelegenheiten, eS wünscht. Es sagt: „Europa darf nicht hinter ftted- khen Worten eine geheime Absicht argwöhnen, die Welt zu verwir»."N und zu jedem Preise einen allgeaieinen Krieg zu erregen. Ä-nn in solcher Weise die Loyalität ihrer Absichten klar dargelegt ist» dann wird dir Regiemng ohne Gefahr alle die Maßregeln, welche die Umstände nöthwcndig machen werden, ergreifen, unsere Rüstungen, wrnn es ftyn muß, vermehren, Soldaten aushrben, Schiffe ausrüstcn und mit dem doppelten Bortheile ihrer Stärke und ihres guten Glaubens unterhandeln können. Wir nehmen keinen Anstand, zu sagen, und es ist die- in der That ein Vorwurf, welchen alle Ministerien mehr oder weniger verdient haben: Das Land hat einiges Recht, mißtrauisch zu seyn; man hat immer gefürchtet, allzu offenherzig mit ihm zu ftyn; man hat eS allzu oft behandelt, als wenn es nicht im Stande wäre, der Vernunft Gehör zu geben. Anstatt mit ihm ernstlich von seinen Interessen zu reden, schmeichelt man seinen Leidenschaften, erhitzt dieselben, und dann wundert man sich, daß seine Leidenschaften sich auflehnen! Wir verlangen, für unftr Theil, von dem Cabinette vor allen Dingen eine eben so offene, eben so klare Politik für die auswärtigen Angelegenheiten, wie für die inneren. Wir sind im voraus überzeugt, daß eine offen darge- legte Politik immer nur eine ehrenhafte Politik wird ftyn können; wir find außerdem überzeugt, daß der Umstand, daß man vor dem Lande die Politik verbirgt, gerade bewirkt, daß viele Personen, weil sie das Gute derselben nicht kennen, daS verur- theilen, was sie billigen würden, wenn sie volle Kenntniß davon hätten."
ES wurde berichtet, Herr Mole habe dem Cabinet vom 29. Okt. seine Unterstützung zugefagt. Heute dagegen wird ver
sichert, Herr Mole zeige sich durchaus nicht günstig gestimmt für daS neue Ministerium. Wirklich trennt sich die „Presse", des Hm. Mole Organ, heute von dem Ministerium; rS gibt zu verstehen, Herr ThierS fty nicht der Hauptchef der gegen daS Cabinet vom 15. April gerichteten Coalition gewesen. Hr. Mole scheint eS demnach dem Hm. Guizot und deffm gegenwärtigen College» im Ministerium nicht vergessen zu können, daß sie an der Coalition, welche seine Administration stürzte, Thcil genommen und vielleicht am meistm auf die Sprengung deS CabinetS vom 15. April hingearbeitet hatten. Die „Presse" kündigt an: sie werde sich auf dem qui vive halten, bis sie das politische System de- neuen CabineiteS kenne. DaS Ministerium Soult-Gurzot hat bis jetzt bloS daS „Joumal deS DebatS" für seine Vertheidigung auf dem Gebiet der Tagespreffe zur Disposition.
Briefe auS London stellen den Tod Mehemed Ali'S in nahe Aussicht. Es wird jedoch nicht angeführt, aus welchen Quellen diese Nachricht geschöpft fty. Wir haben heute ein Schreiben auS Alexandrien erhalten, welches im Gcgentheilc versichert, der Gesundheitszustand Mehemed Ali'S fty gegenwärtig sehr zufriedenstellend.
Nach dem „Courrier francais" heißt es, der Herzog von Broglic werde den Hrn. Guizot auf dem Bolschaflerpvsten in London ersitzen.
Morgen wird aus Anlaß des AllerhciligenftstcS die Mehrzahl der Pariser Journale nicht erscheinen.
Spanien.
* (Madrid, 25. Oct.) Der Herzog de la Vittoria und die Minister des Innern, der Finanzen und des Kriegs, welche von San Felipe de Justiva dem Hof vorausgcgangen, sind hier eingetrossen. Die Königin Isabelle und Ihre königl. Hoheit die Infantin, ihre Schwester, werden am 27. zu Aranjuez anlangen und ihren Einzug in Madrid «cm 28. halten. — Die Concen- trirung von Srrettkrästen in den Umgegenden unserer Hauptstadt zieht mehr und mehr die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. — Vorgestern trafen die Herren Juan Alvarcz und Mendizabal in Madrid ein.
Holland.
(Amsterdam, 1 Nov.) Effectensocietät, 4*!r Uhr. Jntegr. öO 3 !«; Kans. 22 3 ,i«; Ard. 19*!« ex div. — Der heutige monatliche Abrechnungstag veranlaßt« in Jntegr. wieder sehr lebhaften Handel; die Preise wurden durch die willigen französi- schen Courft unterstützt; sie blieben noch etwas williger, als gestern. Die Stimmung von spanischen Effecten bleibt lustlos.
Belgien.
(Brüssel, 1. Nov.) Hr. Deridder, ftüherer Direktor der Eisenbahnen, hat eine Lokomotive von neuer Art «runden, welche bedeutende Ersparungen von Brennmaterial und in Abnutzung der Rails dardicten soll.
Man liest im Jndependant: „Man versichert unS auf positive Weift, daß Hr. Thiers mit den neue« Ministern in Ueber- einstimmung handelt, und der König mit dem Benehmen, da» er während der KrisiS zeigte, sehr zufrieden ist."
Erörterung.
(Eingesandt den 3l. Oktober 1840.)
Da Hr. Dr. Rüppell seine nicht mehr aufzuschirbende Reift nach Jtalim bereits angrtretcn hat, und daß Publikum, welche» die näheren Verhälkniffr der Scnkendergischen naturko-sitzenden Gesellschaft nicht genügend kennt, durch eine in den Frankfurter Zeitungen vom 30. und 3 t. Oktober eingerückt« Erklärung der Directions-Glieder dieser Gesellschaft zu der Muthmaßung veranlaßt werden könnte, als würden die in dieser Erklärung gebrauchten Ausdrücke, namentlich die, lediglich literarische Verhältnisse de» Herrn Dr. Rüppell berührenden, hier übel angebrachten Schluß - Worte, durch die Ansicht der ganzen G sllschast gerechtftrtigr: so fühlen sich mehrere wirkliche Mitglieder zu der Mitthcilung gedrungen, daß die Direktion weder zu einer Erklärung, wte die erwähnte, in einer Gesellschafts-Sitzung ermächtigt wmde, noch auch überhaupt die öffentliche Berührung obschwebender innerer Differenzen, die von Hrn. Dr. Rüppell nur im 6remium der Gesellschaft und der Staatsbehörden vorgrbracht waren, in den Spalten weitverbreiteter politischer Blätter, — gehe dieselbe auch nur von einzelnen Mitgliedern als solchen au», — geeignet erscheint.
Mehrere «irkl. Mitglieder der Senkenbergjschen naturforschenden Gesellschaft.
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Redakteur: I. L. Heller.
Druck und Verlag von Heller und Rohm.