derjenigen des Neubaues des Phj'sikalischen Vereins zu trennen und wenigstens ihr allein die Erlaubnis zur Inangriffnahme der Neubauarbeiten zu erteilen; die Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung hat aber leider von neuem erwidert, daß sie mit Rücksicht auf die allgemein-hygienischen Verhältnisse des Bürgerhospitals, zu dessen Unterhaltung sie stiftungsgemäß in erster Linie verpflichtet ist, nicht in der Lage sei, die Erlaubnis zum Beginn des Neu­baues der Gesellschaft zu erteilen, bevor die Verlegung des Hospitals gesichert sei.

Unter diesen Umständen sieht sich die Senckenbergische Naturfor­schende Gesellschaft veranlaßt, der Stadtverordneten-Versammlung ihre augenblickliche äußerst mißliche Lage vorzustellen, welche nicht nur jede gedeihliche Weiterentwicklung vollständig ausschließt, sondern auch die notwendige Erhaltung der vorhandenen, z. T. unersetzlichen Sammlungen des naturhistorischen Museums völlig unmöglich macht, und an die Stadt­verordneten-Versammlung die ergebenste, dringendste Bitte zu richten, sie wolle den Magistrat um schleunige Vorlage bitten, wodurch der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung die alsbaldige Verlegung des Bürgerhospitals nach der Außenstadt ermöglicht und zugleich der Naturforschenden Gesellschaft und dem Physikalischen Vereine Gelegenheit gegeben werde, ihre dringend notwendigen Neu­bauten auf dem Grund und Boden der Stiftung in Angriff zu nehmen.

Frankfurt a. M., den 31. Mai 1902.

Hochachtungsvoll und ergebenst:

Die Direktion

der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft:

Oberlehrer J. Blum I. Direktor.

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Dr. A. Alzheimer I. Sekretär.

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Alhard Andreae Albert von Metzler

Kassierer.

Dr. Fritz Berg Consulent.

Der Vorsitzende der Kommission fiir den Museums-Nenhaii:

Dr. med. August Knoblauch,

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