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der Frankfurter Bürgerschaft errrchtetcn Museum ifgestellt sind, nicht ausschließlich im eigenen wenn

ich rein wissenschaftlichen Interesse benutzen, sondern

ich die Bewohner Frankfurts, ja alle, welche sie zu sehen ld zu gleichen Zwecken zu benutzen wünschen, barem Teil chmen lassen. In diesen Bestimmungc n> ^ rno als oann Vv

enckenbcrgische naturforschende Gesellschaft sich rm Jahre weite.

319 selbst auferlegt hat und welche noch heute gelten ^ t also auch der Zweck der Sammlungen rhrcs g^und" neben u tuseiims festgelegt. DieseBestiM« ^ An^ neben u

hon damals emer unabweisbaren Notwendigkeit. Denn , . .. .. ,

elcher Naturforscher wollte heutigen Tages studieren und ° N° W» Mw >rschen, wenn ihm die. Sammlungen der Museen nicht agänglich wären? Und dies galt mich schon vor 80 Jahren. ^ dann in

Mit der Zunahme der Naturochekte, welche dem Museum ^ u,w sann m n Laufe der Zeit zugeführt wurden, wuchsm die Arbeiten. ^ , ^

eren sie bedurften, bevor sie Aufstellung finden komcken wen mu,,en. -

Las alte, in früherer Zeit übliche Verfahren, Haute und "Da indessen nach Zälge von Säugetieren, Vögeln. Schlangen, großenSeitdem die Sch Knorpelfischen u. s. w. zu behandeln, um die Körper derötcrontrnuä»

Liere, denen sie entstammten, nachzuahmen, bestand imWar auch o

ögenannten Ausstopfen, einem Verfahren, bei welchem der Bergarzt . häute und Bälge mit weichem Material (Heu oder der- Meinungen sleichen) so lange angefüllt wurden, bis nichts mehr hinein- ^ibaten" veroffe ;ing. Auf diese Weise war es unmöglich, einen Körperj, s^mst daran herzustellen, der dem lebenden Tiere einigermaßen glich; g werden könnte oa waren weder Spuren eines inneren Knochengerüstes der Verfasser -rkennbar noch waren Muskeln oder Gelenke sichtbar, alles ^ daß er in war ein wurstähnliches Gebilde. Leider zeigt ein großer a£ n ltn j, gmüs, Teil der jener Zeitperiode entstammenden, oft sehr wert- dieser Weltsta vollen und gegenwärtig selten gewordenen Tiere des nk,-vnnbm Senckenbergischen Museums solche Verunstaltungen. Die '. , f

der neueren Zeit ungehörigen Tierpräparate sind ungleich ' ie ® an l v n 5l« lebenswahrer und demnach für den Beschauer in höherem ,I ? 1 u , -n Grade belehrend geworden. den knisternden

Waren nach dieser Richtung hin von den Präparatoren unbequemen stos Schwierigkeiten, freilich mehr mechanischer Natur, zu über- 0on ojF em \ ei V winden, so boten sich in anderer Richtung den Gelehrten, ' bergessen, daß die cs mit seltenen, oft noch unbekannten Naturobjekten leibst Wim a« thun bekamen, ungleich größere Schwierigkeiten dar. Schaums, des Hrer galt es, die Charaktere dieser Objekte zu erforschen, cc alt ist. Eig ihre systematische Stellung und ihren wissenschaftlichen stch's in den Namen zu ermitteln, beziehungsweise dem Objekte, weil lich alle, die cs bisher noch unbekannt und daher namenlos war, einen tten alter Kum Namen zu geben, alles Arbeiten, deren Schwierigkeit nicht auch, die gro für icdermann erkennbar ist. »es und der

Alle diese, hier nur andeutungsweise erwähnten Arbeiten '"gen. ihren - Waren und und notwendig, um in die Sammlungen dieses » wird Mode Museums eine einheitliche Organisation zu bringen und Wk Erleichterw > te J u einer dem gegenwärtigen Stande der Wissenschaft bon den Post entsprechenden zu gestalten. Der allergrößte Teil der Be- Werbe mußten ÄrSf « n§ * eine Ahnung von der Summe -er Fremde ste mwelche rn den Sammlungen steckt, deren die Barone ult o Se Anordnung gegenwärtig lien in das st alIen Kennern bewundert wird. So MN auf ihre einem reichen Schatze thatsächlichen Kort um abgei Matenals geworden für die weitestgehenden StudiensiÄ t.iibea

" Frankfurt a. M., 30. Mai.

* Der Neubau des Senckenbergischen Museums. Es ist wiederholt auch in unserm Blatte schon darauf hinge-' wiesen worden, das; ein Neubau des naturhistorischen. Museums zur zwingenden Notwendigkeit geworden ist. Der Hauptbau am Eschenheimer Thor stamurt aus dem

^Jahre 1820,1830 entstand derFlügelbau an der Bleichstraße, 1841 wiirde dem Raummangel durch Aufbau eines zweiten Stockwerkes aus das ältere Gebäude abzuhelfen gesucht und [nun nach 60 Jahren seit dieser letzten Vergrößerung muß s unbedingt rationell geholfen, d. h. zu einem Neubau gc-r schritten werden; denn alle verfügbaren Räume sind über­füllt. Deshalb hat die Senckenbergische Naturforschcnde Gesellschaft schon seit längerer Zeit einen Baufonds be­igründet. Demselben wurden vor einigen Jahren durch zwei hochherzige Gönner 60,000 Mark zugewiesen, weitere. 'Spenden aus den Kreisen der Bürgerschaft sind hinzu­gekommen, so daß jetzt circa 400,000 Mark beisammen sind. Das Projekt ist energisch in Angriff genommen, die -Pläne von dem hiestgen Architekten N e h e r sind fertig- gestellt, sie haben der Gesellschaft bei der jüngst abgehaltenen [ Jahresfeier Vorgelegen und nunmehr ist auch eine per - -spektivische Ansicht des zukünftigen ! M u s e u m s im Schaufenster der P r e st e l s ch e n K u n st h a n d l u n g am Roßmarkt ausgestellt; die Pläne find im Flur des Atuscums einzusehen. Der neue Plan ; sieht die zukünftigen Straßenverbreiterungen am Eschen-! heimer Turm, sowie an der Bleichstraßc vor. Für die ^Ausführung des projektierten Museums - Neubaues sind' j mehrere Bauperioden vorgesehen. Zunächst wird der ! Flügel an der Bleichstraße mit dem Ouerbau errichtet. Der |Gefamtbau ist auf 1,200,000 Mark veranschlagt und liegt» für den zunächst aufzuführenden Ban der größte Teil der I Bausumme bereit. Die Aufführung der übrigen Teile wird ' (erfolgen, sobald die Gesellschaft durch weitere Schenkungen sin den Besitz der Mittel gelangt ist und auf diese darf Wohl (mit einiger Sicherheit gehofft werden, so daß in abseh­barer Zeit auf altehrwürdigem Boden ein Museum ersteht, das Frankfurt und der Senckenbergischen Gesellschaft zur (Ehre gereicht. _^ _