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64G5 Pfg.; Ferkel T. Qualität 7580 Pfg., II. Qualität 7075 Pfg. Auf der Freibank wurde verkauft: 1 Ochse, 4 Kiihe bezw. Rinder,

2 Hämmel, 2 rohe und 2 abgekochte Schweine. Die Preise waren pro Pfund wie folgt festgesetzt: OLsen- fleisch 40 Pfg., Kuh- und Rindfleisch 2535 Pfg., Hammelfleisch 25 Pfg., Schweinefleisch roh und abge- tochi 40 Pfg. Aus Breslau sind 5 Waggons Großvieh eingetroffen. Schweine trafen 3 Doppelwaggons aus Hannover ein.

Heu- und Strobmarkt am I. Oktober. Heu Mk. 3.88 bis 3.70, neues Mk. 2.602.80, Roggen-Stroh altes Mk. 1.802.80.

Mnrktba llcupreise am 1. Oktober. I. Gemüse: Spinat 1517 Pfg.. Blumenkohl 2040 Pfg. d. Kopf, Rosenkohl 4050 Pfg. d. Pfd., röm. Kohl 10 Pfg. d. Thcilcp., Artischocken 30 Pfg. d. St., Kohlrabi 45 Pfg. d. St., Sellerie 510 Pfg. d. Et., franz. Sellerie 50 Pfg d. St., Sauce­kräuter 10 Pfg. d. Theilch., Kopfsalat 3 6 Dfg.. Romainfalat 5 Pfg., Kranfersnlat 5 Pfg., Praller 4 Pfg. d. Kovf, Mohrrübcheu

3 Pfg. d. Bündchen, Rettige 10 Pfg. d. St.. Aieerrcttig 12 bis 20 Pfg. d. St.. Radieschen 12 Pfg. d. Vdch., Knoblauch 4 Pfg. d. St., Hundert 1.20 Mk., Zwiebel Mk. 8.50 d. Zentner, 6 Pfg. d. Pfd., Gefcheid 20 Pfg., d. Bdch. 8 Pfg, Lauch 3 Pfg. d. St., Einmachzwiebeln 10 Pfg. Perlzwiebeln 18 Pfg. d. Pfd., rosa und gelbe Kartoffeln d. Zeutn. Atk. 2.25, im Gefcheid 10 Pfg., Mäuskartoffel 8 Pfg. d. Pfd., Gurken, Salat- 38 Pfg.. Eiumachgurken, Snlz- 1.20 Ptk.. Essig- 50SO Pfg. das Hundert. Seufaurkcn die Schaale 3 Pfg., Änbergie 40 Pfg. d. St., Tomaten 10 Pfg. d. Pfd., Rhabarber 20 Pfg. d. Bündch., Erbsen 2530 Pfg., Bohnen 2030 Pfg., Stangenbohnen 25 Pfg. d. Pfd, Prinzeß- bohnen 60 Pfg., Brnnnenkresfe. 5 Pfg. d. Bündch., Garten­kresse 10 Pfg. d. Theilch., Portulak 10 Pfg. d. Theilch., Borage, Sauerampfer 3 Pfg. d. Theilch., Hopfen 5 Pfg. d. Bündch.,

12 Pfg. d. Pfd., Schwargwurzetn

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bahnen (Bober, dicke Bohnen),

25 Pfg. d. Pfd.. Paprika 50 Pfg. d. Pfd., Kürbis fand 10 Pfg.

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15 Pfg., Etzbirncn 20 Pfg., italienifche 30 Pfg. d. Pfd., Atollebusch 25 Pf», d. Pfd., Ananas 2.u0 Atk. d. Pfd., Mk. 4.50 d. St.. Kokosnüsse 25 Pfg. d. St., Zitronen 8--10 Pfg. d Sr., Biertslhnndert 1.50 Pik., -Orangen 1012 Pfg. d. St., Ptandarinen 6 30 Pfg. d. St.,

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Welsche Nüsse,

25 Pfg. d. Pfd., Haselnüsse 40 Pfg.

40 Pfg. d. Pfb., Melone» 25 Pfg. d. Pfd.

3. Geflügel: Suppenhühner 1.30 -2.20 Mk., Welsche Hühner 4.004.50 Mk., junge Hahne 1.101.50 Pik.. Tauben 6070 Pfg-, junge Enten 2.40 2.80 Pik., junge Gänje 4.504.70 Mk. d. St., srauzbs. Poularden 1.401.60 Mk. d. Pfd., Wildente Atk. 2.50 bis 2.80 d. St., Krickenrcu Mk. 0.801.00 d. Sr.

4. F i f ch e: Rheinfall» im Ausschnitt 3 Atk., Hecht 1.001.20 Mk., : ScehechtL540Pfg., Cabliau im Ausschnitt 20 Pfg..Schellfisch 30 bis \: bk Pfg.. Zander l.oOMk., Tnrbot 1.001.20 Pik., Sotes(Seezungen) i 1.60 Pik., Rothznngcn rHalbfolcs) 50 Pfg., Schollen 4050 Pf., i Ltanfetchen 1.00 Pik., Barsch 0.90-1.20 Mk.. Weißfisch 30-bis

45 Pfg.. Bachforellen 2. Pik.. Lachsforcllen 1.80 Pik., Schleien 1.30 Mk.. Aal 1.20 Atk.. gcräuch. 1.60 Mk., Häringe 57 Pfg. d. St., Sardellen 1.20 Pik. d. Pid., ruff. Sardinen 1.80 bis 2.20 Pik. d. Fäheh., Hummer 8.00 P,k. d. Pfd.

5. Aiktuatien: raudbnctcr im Zenrnec 0.95 Mk., einzeln 1.00-1.20 Mk. d. Pfd., Sührahinbuttcr 1.25-1.40 Mk. d. Pfd., Schweizerkäfe 1.00-1.20 Mk. d. Pfd., Edamer 1.10 Pfg. d. Pfd., Rnhmküje 55 Pfg. d. Pfd., Limburger i. Ausschn. 4850 Pfg. d. Pfd., Schmierkäse 20 Pfg. d. Pfd., Handkäfe 4 Pik. d. Hundert, 'Roquefort 1.802.40 Mk. d. Pfd., Bierkäse 60 Pfg. d. Pfd., Frühstückskäse 12 Pfg. d. St., Parinesankäfe 1.101.40 Mk. d. Pfd., Straßburger

Münstcrkäse 1.001.20 Mk. d. Pfd., Fromage de Brie, franz. 2.40 Pik., deutscher 1.40,Pik. ü.Pfd. Eier d. Hund. Mk. 45.50, italienische Mk. 68.

6. Wildpret: Reh-Ziemer 8.0012.00 Mk.. Bug 60 Pfg d. Pfd.. Keule 5.007.00 Mk., im Ganzen 7075 Pfg. d. Pfd. Hirsch im Ganzen 4050 Pfg. d. Pfd., Ziemer und Keule 80 Pfg., Bug 60 Pfg. d. Pfd., Rebhühner, vorjährige, 80 Pfg., diesjährige Bik. 1.30 bis 1.50 d. St., Hafen 4.20 Mk. d. St., Braten ohne Bordrrläufe 3.25 Mk., Ragout 70 Pfg.

Einzelne in Umschlag geheftete Exemplare unseres vom 1. Oktober an gülligcn Fahrplans werden in unserer Expedition znm Preise von 15 Pfennig abgegeben; bei Frankozusendnng nach auswärts erhöht sich der Preis auf 20 Pfennig. Der Plan enthält einige Verbesserungen, die seine Benutzung wesentlich erleichtern.

Verlag der Franlsurter Nachrichten.

Ausstellung int Museum der Senckcnbcrgischeir natursorschen-en Gesellschaft.

Die Senckenbergische naturforschende Gesellschaft hat in dem Vogelsaale des Museums eine Ausstellung veranstaltet, die sowohl dem Naturforscher wie dem Künstler von Interesse fein wird; für Letzteren sind es besonders eine Anzahl von Aquarellen, einzelne Pflanzen und Landschaften ans Surinam darstellend. Die Künst­lerin, der die Gesellschaft diese Darstellungen verdankt, ist eine Franksurterin, Frau General Louise von Panhuys, geb. v. Barckhausen. Dr. Wi Stricker berichtete über sie in einer wissenschaftlichen Sitzung vom Dezember 1879 nach den Mitthcilungen der Schwiegertochter der Künstlerin, Frau General Charlotte von Panhuys, geb. von Günderode, wie folgt:

Fräulein Louise von Barckhausen-Wieseuhütten lernte 1811 in Hanau den als Flüchtling vor der Bonaparte'schen Gewaltherrschaft mit seinen beiden Söhnen vorübergehend sich daselbst aufhaltenden niederländischen General von Panhuys kennen, vcrheirathete sich mit ihm und folgte ihm noch im selben Jahre nach Surinam. Derselbe war zum General-Gouverneur von Westindien ernannt eine sehr schwierige Stellung. Die Residenz desselben war in Paramaribo. Durch Abstellung mancher Mißbräuche zog er sich den Haß der Eingeborenen zu und wurde 1814 vergiftet; gleich nach seinem Tode brach ein Ausstand aus. Die Wittwe, hülflos im fremden Lande, wußte sich der ihr drohenden Gefahr durch Flucht in die Wälder zu ent­ziehen, bis es ihr gelang, nach Wochen ans einem holländischen Fahrzeuge nach Europa sich einzuschiffen. In dem kurzen Zeiträume von kaum drei Jahren hat sie all die Werke geschaffen. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie hier in ihrer Vaterstadt, wo sie, 81 Jahre alt, 1844 starb." Im Jahre 1824 hatte sie die Sammlung, wovon nur ein Theil ausgestellt ist, der Gesellschaft als Geschenk übergeben. Heute nach mehr als achtzig Jahren zeigen die Geniälde noch die volle Farbenfrische, obgleich die Künstlerin mitunter Farben verwenden mußte, die sie sich selbst aus Pflanzensästen bereitet hatte.

Außer diesen Aquarellen sind ausgestellt eine Reihe von

Schmetterlingen aus der Sammlung, die der ver»