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f&* die Naturwissenschaft bekunden, und die hohe 11 Moire antiqne widBÄ.f.ri. die gleichzeitig der Gesellschaft erwiesen wird, sollen

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Der Vorsitzende. Herr Mazor Dr. L. v. Heyden, W >rflffnete die wissenschaftlichen Sitzungen für den Winter ^ -- der Mittheilung daß Ihre Majestät die edrich geruht haben, als Mitglied der ^"LiLMschost beizutreten. Das Interesse, das Ihre Majestät it

r»^"^^°Äsb'so führt der Redner aus. ein Sporn sein, mit ver- ti>eii7si^ds^ Doppeltem Eifer aus dem bisher eingeschlagenen Wege zur -eiseboll Export Terblrfnrjdiunq der Natur und zur Verbreitung naturwiffen- ciuerau//^>filicherKeiiiitnisse foctzuschreiten. sollft v ^ h Banca -ZiM In den letztvergangenen Monaten habe» sich die ewigen Hentig^rlotteivolra^italieder um fünf Namen vermehrt. Der ver- ts beut?-Wordene Dr. med. Joh. Peter Hieronymus t Z M a ' AbIief eririigln5fcHevfoirtt wurde zum Zeichen der Dankbarkeit für I8gl°8sssillä RMiin von der Familie in hochherziger Weise gestiftetes Erb- R°ksisM j Zück (s. weiter unten!) zum ^en Mitglied ernannt. W.S18 ro. im vorixqreiwillig sind als ewige Mitglieder eingetreten: der £ten 8igegen 75 i m General-Konsul Baron Ludwig Ad. von 5 Meic Lomvisd S^öwenstein, Herr Louis Andr. Bernus und Herr ^LkH's'iMSsmÄnedrich Jaennicke für sich und seinen am 20. März b93 Heimgegangenen Sohn Dr. pbil. Wilhelm

Äek. luoxvisd bes, a e n n i ck e.

(Lämmem iSfang Der Vorsitzende gedenkt nunmehr der 68. V e r s a m m l u n g 9-12 drs 8tExuts che r Naturforscher und Aerzte, die vom 1.-26. September zum dritten Male in Frankfurt tagte nb an deren Geschäftsführung sich die Mitglieder der ^enckenbergischen Gesellschaft in thatkräftiger Weise be- ,ieiligten. Am 20. September versammelte sich der Vor- der Naturforscher-Versammlung im Vogelsaale, an rbtn noch folaendZ'!^^'^ Dlrte, an dem 1825 die ganze erste Versammlung 15 439 3943 633 n e Verathungen abhalten konnte.

]qo 15339 15513 Begrüßuugstage bewillkommte unser zweiter Direk- 34 31955 7 3 2 i96fi ln ' & £l ' r ^ r "'bd. Äugust Knoblauch, die zahlreich 10 41047 50S5Q er i nmmeIten Eiäste im Namen der betheiligten wissenschaft- '4 71449 75135 >chen Vereine und überreichte den zu dieser Gelegenheit '02^103592 >eröffentlichten Führer durch das Museum, der auch Besucher des Museums zur Verfügung gestellt war. 1V 0 j*94$3 ^llujjetbem waren von wissenschaftlichen Arbeiten im Auf- .. iow.Wjne G^trage der Gesellschaft erschienen: von Herrn Professor 8- Kinkelin eine AbhandlungEinige seltene § vn 9 " Fossilien des Senckenbergischen Ntuseums", den Besuchern der Palaeontologischen Sammlung gewidmet, und von Herrn Oberlehrer I. Bluni eine Schrift Erfahrungen mit der Formolkonservir» rer ei. Er gni für die Besucher der Ausstellung bestimnit.

:er dreifachen R in der Ausstellung war die Gesellschaft durch eine geheime GeW große Kollektion von ForIN olpräpar a te n vertreten, die lnte die Nothw» überhaupt zuerst in ihrem Museuni dargcstellt worden

aller Kandidat» ®!? tei1 unö ^' e sich der allgemeinen Anerkennung zu ührte gestern dl erfreuen hatten.

nit der Kammer. Schließlich ligtc der Vorsitzende den Bericht 1896 afidium in den A vor. Er enthält auf 26 Bogen die geschäftlichen Mit»

er °a:ter der Ad IN denen unter anderm auch die Gönner aus

MtMte Jules! vwnksiirts Bürgerschaft angeführt werden, von denen in udet. Direkt« altbewährter Opserbereitschaft der Senckenbergischen natur- lgemeldet sind t forschenden Gesellschaft 28,350 Mark zur Verfügung ge- d nach" LlM« worden sind zum Ankauf der Bibliothek des in

Kummel, verstorbene» Professor Carl Vogt. Als Anhang

orgerusen HM besinden sich in diesem ersten Theile die Sektionsberichte 'geordnete der. und die Protokolle der wissenschaftlichen Sitzungen. Der ,eck^.ll'atra«;®b>te, größere Theil enthält fünf Vorträge und Einige Agead >"ben andere wissenschaftliche Arbeiten, der auf VeMVo»* Tagesordnung ergreift nunmehr Herr Professor

umgelegt hatte. M. Möbius das Wort:

)ie Manifestanü Sommer dieses Jahres wurde der Gesellschaft ein hne wurde m« w schönes als werthvolles Geschenk zu Theil,' näinlich protestirtc, mit Ltn Band der botanischen Abtheilung von Humboldt's bracht. ^lo Bonpland's berühmtem Neisewerk, und zwar der.

(S h i'- e ^iwoseen und andere Leguminosen behandelt. vU.Ü: Mimosees et autres ülantes Lesrumineuses du

Wissenschaftliche Sitzung der Senckenbergischerr rraLursorscherrden Gesellschaft.

Frankfurt a. M., den 7. November 1896.

er ,LibrePa« hef der Lyon« l trägt, fällt de ach ist das Teil richtigen, daß sondern d«

a g e r i ch t.)

afe von 5.

und andere Leguminosen et autres plantes Legumineuses nouveau continent, recueillies parMM. A.de Humboldt e onpland, decrites et publiees par Ch. S. Kunth avec figures coloriees par P. J. F. Turpin. Paris 1819).

et hohe Werth des geschenkten Exemplares be- llcyt, aber darin, daß die 60 Tafeln, die Ugmolzerchnungen Turpin's sind, jede in wunderbar

Ge­

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künstlerischer Vollendung und mit wissenschaftlicher nauigkeit auf seines Velinpapier gemalt und mit Unterschrift deS Künstlers versehen-; auch der Text ist aus Velinpapier gedruckt, das Ganze ist ein Prachtwerk ei'sten Ranges. Dieses befand sich im Besitz der hiesigen Familie Pfefferkorn und gehörte zuletzt den Erben des bekannten Frankfurter Arztes. Dr. med. Joh. $ßeter Hieron. Pfefferkorn, dessen Vater eine der bedeutendsten Samenhandlungen Deutschlands in damaliger Zeit begründet hat, während er selbst sich um seine Vaterstadt vielfache Verdienste durch seine ärztliche und wissenschaftliche Thätigkeit erworben hat. auch Mitglied unserer Senckenbergischen naturforschenden Ge­sellschaft gewesen ist. Die Erben dieses Mannes nun wünschten, daß das genannte Prachtwerk in einer öffent­lichen Bibliothek Frankfurts der Wissenschaft und Kunst erhalten bleibe, und glaubten, daß dieser Zweck erreicht werden würde, wenn die für die Naturwissenschaften be­stimmte Bibliothek der Senckenbergischen natursorschenden Gesellschaft es in Eigenthum und Verwahrung nehmen wollte. Herr Senator Dr. von Oven, eines der noch lebenden Mitglieder der Pfefferkorn'schen Familie, hatte die Güte, das Werk der Gesellschaft anzubieten, die ein so großartiges Geschenk natürlich mit Freuden entgegen­nahm und es in würdiger Weise zu bewahren versprach. Die Gesellschaft suchte ihren Dank dadurch auszudrücken, daß sie, wie erwähnt, den verst. Dr. Pfefserkor n unter die Zahl ihrer ewigen Mitglieder einreihte, ist aber in besonderer Weise auch Herrn Senator Dr. von Oven für seine gütige Uebeigave des Geschenkes zu Tanke ver­pflichtet, umsomehr als derselbe einige interessante Dokumente, die sich aus das Werk beziehen, demselben beilegte.

Was die Geschichte des Werkes anbetrifft. so ist zunächst bekannt, daß Alexander von Humboldt in den Jahren 17991804 seine große amerikanische Forschungs­reise in Begleitung von Ai me Bonpland unternommen hat. Der Letztere. 4 Jahre jünger als Humboldt, hatte Medizin und Naturwissenschaften, besonders Botanik ttudirt und war mit seinem späteren Begleiter in Paris bekannt geworden. Nach der Rückkehr von der Reise nahm Huniboldt seinen Aufenthalt in Paris, um hier sich mit allem Eiter der Verarbeitung der auf der Reise gesammelten Schätze und der Ausarbeitung seines Reise­werkes hinzugeben. Der Titel des Ganzen lautet: Voyage aux regios equinoxiaies du Continent fait dans les anne'es 1799 a A. de Humboldt et A. Bonpland. heran auf 30 Bände in Folio und Ouart gestochenen, zum Theil farbigen Tafeln und 6 Abtheilungen, deren letzte den botanischen Theil bildet. Diese ist bei Weitem di? umfangreichste, umfaßt 14 Bände in 5 Theilen und als Preis' für diese 14 Bände gibt Humboldt selbst 7178 Fr. an. Er selbst hat nur eine Einleitung zu dem einen TheileNova genera et species plantar um rc. geschrieben. Die Ausarbeitung des klebrigen wollte er Bonpland überlassen. Allein dieser, so sehr er sich auch auf der Reise durch seine Thatkraft und Tüchtigkeit erprobt hatte, war nicht recht geeignet für andauernde litterarische Thätigkeit und hat nur die beiden ersten Theile ausgesührt. Humboldt mußte sich nach einer anderen Kraft unisehcn und fand sie in dem damals noch jugendlichen Gelehrten Karl Siegismund Kunth, 1788 in Leipzig geboren. Neffen des hochverehrlen Er­ziehers der Gebrüder Humboldt. Von Humboldt 1813 nach Paris berufen, widmete er sich bis 1819 ganz der Bearbeitung des botanischen Theiles des großen Reise­werkes, darunter auch unserer Monographie, Mimosees* et autres plantes Legumineuses. Kunt h wurde später Direktor am botanischen Garten in Berlin und >tarb daselbst 1850. Wir verdanken dem Herrn Senator Dr. von Oven auch das Original des von Kunth zugleich im Namen Humboldt's geschriebenen Ver­trags mit dem Verleger in Hinsicht der Ausführung der Monographie über die Mimoseen; der Ver­leger war M. S. F r i e d r. S ch o e l l, der damals die

Librairie Grecque Latine-Allemande in Paris Ei e e.

Einen wesentlichen Theil der Ntonographie bilden die 60

Nouveau 1804 par Es wuchs nebst 1425 besteht aus