XL Nr. 51.

Naturwissenschaftliche Wochenschrift.

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von Ceram und Buru stark mit Papuas gemischt sind und fasst die Alfuren der Molukken als die letzten Reste einer alten, prämalayischen Bevölkerung auf, die sich noch am reinsten aufHalmahera er­halten hat.

Starke Vermischung mit den benachbarten Papuas haben die Bergalfuren von Ceram und Buru hervorge­bracht und die ursprünglichen, alfurischen Charaktere

an den Küsten Cerams das malayische Element zurücktritt.

Eine vollkommen davon zu trennende Frage ist die nach der Herkunft und der Verwandtschaft der ursprüng­lichen Alfuren. Ob wir es hier mit den letzten Resten eines Stammes dravido-australischer Rasse zu thun haben, oder ob Beziehungen zu anderen Rassen sich er­geben werden, muss späteren Untersuchungen Vorbehalten bleiben.

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Zwei tobeloresische Krieger. ]

verwischt. Eine spätere Vermischung hat mit den Ma- layen stattgefunden. Die Bewohner von Ternate, Tidore und anderen kleinen, Halmahera vorgelagerten Inseln sind das Resultat einer solchen, ebenfalls schon ziemlich alten Vermischung der ursprünglichen alfurischen Bevölkerung mit malayischen Einwanderern. Auch in den Orang slam Halmaberas wird etwas alfurisches Blut fliessen, während

Die Untersuchungen an den zwei mitgebrachten AI- furen-Schädeln ergaben, dass der Weiberschädel ausge­sprochen mesocephal ist, während der Männerschädel zwischen brachycephal und mesocephal steht. Beide Schädel sind ausgeprägte Hochschädel, und weisen in jeder Hinsicht von den Malayen verschiedene Ver­hältnisse auf. F. R.

Ueber die Wirkung des elektrischen Logenlichtes auf die Gewebe der Augen hat J. Ogneff in einer der grössten Stahl- und Eisenindustrien Russlands, nämlich in der von Struwe & Comp, in Kolomma bei Moskau, Untersuchungen an Fröschen, Tauben und Kaninchen an­gestellt (Pflügers Archiv für die gesammte Physiologie Bd. 63). Veranlasst wurden diese Untersuchungen durch einige sehr intensiv auftretende Augenerkrankungen der Arbeiter, nachdem man das Bernadossche Verfahren der elektrischen Zusammenschweissung von Metallen in der Fabrik eingeführt hatte. Die Versuchsthiere wurden möglichst unter denselben Bedingungen und in demselben Raume dem elektrischen Licht ausgesetzt, wie die Ar­beiter: die histologische Untersuchung ergab, dass eine kurze Zeit dauernde Einwirkung des elektrischen Bogen­

lichtes von grosser Intensität und besonderem Reichthum an violetten und ultravioletten Strahlen als directer Reiz auf die Kerne der Epithelzellen und die Zellen der Hornhaut wirke, eine karyokinetische Zellvermehrung stellt sich als unmittelbare Folge der Beleuchtung ein.

Eine längere Einwirkung hat eine Nekrose der Zellen zur Folge, wobei auch in erster Linie die Zellkerne getroffen werden. In den Hornhautzellen geht der Nekrose eine amitotisehe Kernvermehrung voran. Ver­schiedene Gewebe und Bestandtheile des Auges reagieren auf die Lichteinwirkung, am schwächsten äussert sich die­selbe an der Retina. Die Linse und der Glaskörper blieben gänzlich unbetroffen. R.