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rigkeiten nach besten Kräften fortgesetzt, wobei allerdings der Personalmangel, der durch die finanzielle Knappheit bedingt ist, ausserordentlich hinderlich war. Mit ganz besonderem Danke begrüsst die Gesellschaft daher das verständnisvolle Eingreifen von Geheimrat Dr. A. von WEINBERG, und Frau von WEINBERG, die durch eine Stiftung an die Winternot die dringend benötigte Einstellung eines Aufsehers und eines Sonntagsaufsehers, sowie die zeitweilige Beschäftigung einer Hülfskraft im Geschäftszimmer ermöglichtes Eine grössere Stiftung von C. COMMERELL in Höfen ermöglichte die Beschäftigung von Fräulein Dr. FRANZ in der entomologisehen Abteilung, wo eine sachgemässe Hilfe besonders dringend geworden war. Neueinstellungen von Beamten und Angestellten sind zur Zeit nur auf Grund besonderer Stiftungen möglich, weil die Gesellschaft ihre knappen Mittel unbedingt zur Aufrechterhaltung des allernotwendigsten Betriebes braucht.
Von Neuerwerbungen für die Sammlung sind zu erwähnen Geschenke von Dr. A. LGTICHIUS (Elef&n^t aus dem Zoologischen Garten, einige wertvolle Affen, eine Kaama),
C. BANGERT-Küpenhagen (nordische Säugetiere und Vögel) und die GYSSERsche Molluskensammlung, die besonders reich an badischen und elsässischen Mollusken ist. Ausserdem wurden einzelne wertvolle Stücke in allen Abteilungen geschenkt, über die der Bericht nähere Auskunft geben wird. Die Vorbereitung der Neuaufstellung der Reptilien, Amphibien und Fische, sowie die der in der Schausammlung fast völlig fehlenden Mollusken, wurde nach besten Kräften gefördert, und hier wie in allen Abteilungen des Museums veraltetes ausgeschieden und neues eingereiht. Am auffallendsten von diesen Änderungen ist die geplante Neuaufstellung des Diplo- docus, die in diesen Tagen vollendet sein wird.
Die Revisionskommiss ion hat am 8. Mai die bei der Frankfurter Bank deponierten Wertpapiere und Hypotheken der Gesellschaft geprüft und richtig gefunden. Den Einnahmen in Höhe von 1 048 401, 96 stehen Ausgaben von 1 271 954. 67