ggggn-Jj'bgp 5 wonach sich für die Zeit vom 1. Januar bis 30. September 1922 eine Fehlsumme von 223 352,71 ergibt. Diese konnte zum grössten meil aus Extrabeitrügen und früheren Rückstellungen gedeckt werden.

§ 3

Die Generalversammlung genehmigt die Rechnungsab­lage des vergangenen Rechnungsjahres und erteilt der Ver­waltung un) den beiden Kassierern R. ANDREAE-17-. NEUFVILLE und Vs. MELBER Entlastung, indem sie ihen zugleich den wärmsten Dank der Gesellschaft für ihre selbstlose Arbeit ausspricht. Dieser Bank gilt besonder® R. ANDREAE v. NEUF­VILLE, der sich zum Bedauern der Verwaltung genötigt sieht, sein lange Jahre mit besonderem Verständnis für die schwie­rige Lage der Gesellschaft geführtes Amt niederzulegen.

An seine Stelle wurde von der Verwaltung OSCAR F. OPPEN­HEIMER gewählt.

Der im September 1922 aufgestellte Voranschlag für das laufende Jahr vom 1. Oktober 1922.bis 30. Septem­ber 1923, der sich bei Einsetzung einer Fehlsumme von 2 735 189, 4-0 ausgleicht, (Ausgaben M. 3 581 689. 40, de­nen Einnahmen in H^he von 846 500 Mark gegenüberstehen), wird genehmigt. Unsere katastrophal abstürzende Währung wirft jeden Voranschlag naturgemäss in ganz kurzer Zeit übfer den Haufen; in der Tat sind die hiergegebenen Zahlen, sowohl was die Einnahmen wie die Ausgaben betrifft , längst weit überholt. Auf Wunsch des Vorsitzenden gibt Prof. DREVERMANN über die gegenwärtige Finanzlage Auskunft, wonach die im Veranschlag eingesetzten Ausgaben für das ganze Jahr augenblicklich fast für eine Woche erforder­lich sind.

Nach Ablauf der Amtszeit haben aus der Revisions­kommission auszuscheiden:

die Herren: EDUARD D0RVILLE und FREiherr M. v. BETHMANN.

An ihrer Stelle werden von dem Rechnungsprüfungsausschuss