Von den im Jahre 1922 fälligen Darlehensschei- nen wurden die Nummern V, 123 und 274 ausgelost.

Zur Unterstützung ihrer Tätigkeit erhielt die Gesell sehe ft zahlreiche Extrabeiträge von ihren Freunden.

Wir erwähnen besonders den Beitrag des Magistrats, für den die Gesellschaft in ihrer Not den städtischen Behörden sehr zu Dank verpflichtet ist, wir erwähnen weiter die grossen finanziellen Beihülfen, die von zahlreichen Firmen unserer Stadt geleistet wurden, ferner grössere Stiftungen j

unseres bewährten Freundes HERMANN WEIL, sowie von Herrn |

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KARL HOFMANN-Berlin. Ohne diese Stiftungen wäre es der Gesell' i schaft nicht möglich gewesen, ihren Etat auch nur einiger- massen ausgleichen zu können. Von Vermächtnissen sind zu erwähnen das des Herrn W. MANSKOPF in Höhe von 10 000 Mark und ein Geschenk der Hinterbliebenen von Frau MAXIMILIANE LUCIUS in Höhe von 30 000 Mark. Wenn diese Vermächtnisse in der Gegenwart auch nur einen kleinen Betrag darstellen, so begrüssen wir sie doch dankbar als ein Zeichen des Inte­resses und hoffen, dass sie dereinst unseren Enkeln zugute kommen werden. Eins der grossartigsten Geschenke von einer langen Liste ähnlicher Gaben sei hier besonders erwähnt:

12 Kohlenfirmen schenkten der Gesellschaft den grössten Teil des Heizbedarfes, 1100 Zentner Zechenkoks für den verflosse­nen Winter; der Vorsitzende der Kohlenhändlervereinigung Herr WIRSING-STAUDT erwarb sich darum besondere Verdienste.

Durch die Erhöhung des Eintrittsgeldes ging der Besuch des Museums im verflossenen Jahre etwas zurück, zu unserer besonderen Freude wurden die Sammlungen aber wie oisher von den Schulklassen unter Führung ihrer Lehrer fleissig benützt und die Gesellschaft hofft, allezeit den freien Eintritt für Schulen aufrecht erhalten zu können.

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Einen besonderen Anziehungspunkt bildete die Ausstellung der von Dr. v. GWINNER geschenkten Mineraliensammlung GOETHES, die m der G^ethewoche in der Eingangshalle des Museums ge­zeigt wurde.

Die Arbeiten im Museum wurden trotz aller Schwie-