2

Herrn GG. SCHLUND wurde zu seinem 80. Geburtstag die eiserne Senckenberg-Medaille verliehen, ebenso Frau ISAAK BLJM, der Wittwe des vielfachen und hochverdienten I. Direktors der Gesellschaft.

Die Gesellschaft dankt auch in diesem Jahre allen unseren freiwilligen Helfern und Helferinnen , die die lang­jährige Tradition in rühmlicher Weise fortsetzen, und ohne deren Mithilfe die ständig^steigende Arbeitslast im Museum nicht zu bewältigen gewesen wäre. Sie dankt ferner ganz besonders der Jugend , die der Gesellschaft wie bisher stets zu Hilfe kam und von ihren Lehrern bei ihrer freiwilligen Tätigkeit im Sinne der Gesellschaft beraten wurde. Studien­rat BUSCHMEYER, der dieses Tätigkeit der Jugend leitete, hat sich durch seine Mitarbeit besondere Verdienste erworben.

Das ASKENASY-Stependium wurde an Hans HEIL-D&rm- stadt als Beihilfe zu einer Studienreise nach Helgoland ver- i liehen. Im übrigen wurde die Vergebung sämtlicher Preise

i

.. .. i

bis auf weiteres zuruckgestellt, da die Betrage m der Gegen- 1

wart so gut wie ganz wertlos geworden sind. I

Die Fortsetzung der Veröffentlichungen der Gesell- schaft war nur dadurch möglich, dass bei der Beclutung, die i unsere Zeitschriften für die genckenbergische Bibliothek und damit die Möglichkeit wissenschaftlichen Arbeiters in Frankfurt überhaupt besitzen, nabmhafte Unterstützung von Seiten der Firma LEOPOLD CASSELLA & CS, von Prof. Dr. HUGO MERTON Heidelberg, und von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft bewilligt worden.

Die üblichen Vorlesungen der Dozenten der Gesell­schaft waren wie immer gut besucht, die Samstagsvorträge zum Teil bis zur Grenze des Raums von Mitgliedern in An­spruch genommen. Manchmal ^mussten sogar diejenigen Mit­glieder, die keinen PJ-atz mehr finden konnten, sich im Licht-, hof versammeln, wo Prof. DREVERMANN eine Führung oder einen Vortrag für sie einschob. Noch stärker war der Besuch bei den Sonntagsveranstaltungen im Schumann-Theater, wo jedesmal

Tausende von Wissbegierigen den Darlegungen der Redner

folgten.

I

TTTT