achtens zu prüfen und zum Abschluss zu bringen.

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Finanzlage der Gesellschaft

Personal- u. Gehaltsfragen

Prof. DREVERMANN berichtet:

Die Gesellschaft hat in Anbetracht der schweren wirtschaftlichen Lage allen Senekenbergern freigestellt T 10% vom Mitglied- und Freundes-Beitrag in Abzug zu bringen . Es sind bis Jetzt bereits _513 Aus tritte von Freunden und 3 52 von Mitgliedern erfolgt; auch eine ganze Anzahl Firmen haben ihre grösseren Beit räg e g estrichen . Erfahrungsgemäss ist noch eine starke Zunahme der Austritte im September und Okto­ber zu erwarten. Ob unter diesen Umständen an die geplante würdige Ausstellung für 1932 im Festsaal noch gedacht werden kann, ist sehr fraglich . Jedenfalls muss bei der Etatauf­stellung am 1. Oktober Jeder Posten um mindest en s 10% , wenn nicht um wesentlich mehr gekürzt werden.

Durch die in diesem Jahre vorgenommenen Geha lts­kürzungen spart die Gesellschaft für den Rest des Senckenberg- Jahres rund 4000 Mark , für das Jahr 1931/32 etwa 8 500 Mark. Bei der letzten Neuregelung der Gehälter entsprechend der Notverordnung des Reiches, kommen folgende Anregungen in Betracht:

1. die bei der vorigen Gehaltskürzung ohne Kürzung gelassenen Gehälter sollen auch diesmal nicht gekürzt werden.

2. Dr. HAAS und Dr. MERTENS würden durch die Gehaltskür­zung für kurze Zeit Angestelltenversicherung zu zahlen haben.: Es wird deshalb vorgeschlagen, die beiden Herren vor der Zeit im Gehalt steigen zu lassen, dass die AngesteIltenVersicher­ung nicht nötig ist. Die weiteren Gehaltssteigerungen sollen dann entsprechend später einsetzen.

3. Die AnstellungsVerträge der sämtlichen Angestellten müssen revidiert und zeitgemass umgeändert werden.