Ante ilscheine aus dem Jahre 1914

Als 1914 der Bau zwischen dem Museum und dem neu errichteten Zoologischen Institut aufgeführt werden sollte, wurden , da keine Mittel vorhanden waren,

300 000 Mark durch 300 Anteilscheine aufgebracht ; die Hälfte dieses Betrages wurde bei der deutschen Bank depo­niert und sollte sich bis 1. April 1930 durch Zins und Zinseszins zur Rückzahlung des Gesamtbetrages verdoppelt haben. Das gesamte Geld ist der Inflation zum Opfer ge­fallen und die damals ausgestellten 300 Anteilscheine zu je 1000 Mark (von denen die Gesellschaft zur Aufrundung auf 300 Stück selbst 53 Stück übernommen hatte) sind jetzt bis auf 17 Stück erledigt : 6 Stück wurden in den Jahren 1915/16 zurückgekauft; der gesamte Rest /bis auf die nach­stehend aufgeführten 17 Stück unerledigten Nummern/ wurde der Gesellschaft geschenkt, die meisten davon (--- 189 Stück ) als Jubiläumsgabe zur Jahrhundertfeier 1917.

Unerledigt sind folgende Nummern:

No

11 U. 12 24 U. 25 58 . . . 76 . . . 79 - 81 85

189 ... 202 - 206 231 . . .

- 17 Stück

Karl BINDING Geh. Rat EDINGER San. Rat GOTTSCHALK G.M.H0LZ

Frau JORDAN DE R0UVILLE

G. KN0DT

ALBRECHT WEIS

BEER S0NDHEIMER

ETIENNE R0QUES -METTENHEIMER

Das bei der D eutsche n B ank bisher deponierte Paketchen »Verschlossene Einlage 666» , enthaltend die Auslosungsnummern y ist von der Direktion zurück erbeten worden; damit ist das Konto der Gesellschaft bei der Deutschen Bank gelöscht.

Die Verwaltung stimmt dem Vorschlag von Geh. Rat von WEINBERG zu: Justizrat NTHER zu bitten , die Angelegenheit an Hand des von Dr. LEHMANN vor einigen Monaten abgegebenen ausführlichen, ju'jjririschen Gut-