Veranstaltungen und die Monatsschrift NATUR UND MUSEUM zwar

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zusammen, aber das Museum, das in seiner Schau-Sammlung ganz aussergewöhnliche Werte repräsentiert, kann nicht im gleichen Sinne als werbend bezeichnet werden. Wir haben einzigartige Stücke und unsere dermoplastischen Kunstwerke sind unerreicht, aber der Beschauer sieht keinen Wechsel,

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sodass der Gedanke an Sonder-Ausstellungen sich ohne weiteres, aufdrängt.

Nun hat das Museum im Sommerhalbjahr den Festsaal praktisch frei, d. h. es liegt ein grosser, gut beleuchteter Raum brach. Da Geheimrat zur STRASSEN und ich unsere Vorle­sungen ohne weiteres in anderen Hörsälen halten können, so würde dieser Saal für eine Sonderausstellung zur Verfügung stehen. Da 1932. das GOETKE-Jahr . eine Menge von Besuchern nach Frankfurt bringen wird, so könnte eine Ausstellung Erfolg haben. Für unser Senckenberg liegt besondere Veranlas-j sung vor, gerade dieses Jahres doppelt zu gedenken: DARWINs

50. Todestag fällt in das gleiche Jahr-und es sind 2/5

Jahre verflossen, seit unsere Gesellschaft in das »neue Museum» an der Viktoria -Allee umzog.

Ich möchte daher den Antrag stellen: die Verwaltung möge beschliessen: den Festsaal im Sommer 1932 für eine

Sonderausstellung zur Verfügung zu stellen , unter der Voraus­setzung, dass ich den inneren Wert der Ausstellung und ihre finanzielle Möglichkeit zunächst einem kleinen Ausschuss beweisen kann, dar der Verwaltung Bericht erstatten wird.

Ich erlaube mir den Vorschlag und die Bitte, dass dieser Ausschuss aus den Herren: v. WEINBERG als Ehrenpräsident, GOLDSCHMID als I. Direktor, MARX als II. Direktor und MELBER als Kassierer der Gesellschaft bestehen möge, falls die Herren so freundlich sind, ihre Bereitwilligkeit zu erklären.

Einige kurze Mitteilungen über den Stand der Angelegenheit zeigen, dass Geldmittel vom Kultusministerium

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