gegenüber st an den, sodass eine Fehl summe von _M._46OQ.Q

in das neue Jahr übernommen werden musste . Die Einnahmen sind nicht Testieren , da die Mitglieder und Abonnenten an Zahl unter der schlechten Wirtschaftslage dauernd zurück­gehen, sodass auch eine verschärfte Werbetätigkeit, deren Kosten recht bedeutend sind, kaum einen vollen Ersatz bringen kann. Auch die Einnahmen für die Anzeigen in NATUR und MUSEUM und der Beitrag der Stadt bleiben einstweilen frag­lich, und fraglich bleibt vor allem unsere Einnahme aus der Boesestiftung, obwohl wir sie nur mit 10 000 Mark eingesetzt haben.

Zu diesem Ausfall an Einnahmen kommt ein Brief der Städtischen Steuerkasse IV, die rückwirkend die Steuern von 1928 bis Februar 1931 in Höhe von M. 19 732.28 anfor­dert, zahlbar bis zum 31. März. Uber die Regelung dieser Angelegenheit finden Verhandlungen statt, nach deren Ab­schluss der Verwaltung erneut berichtet wird. Ausserdem sind in diesem Jahre bis jetzt Mehrausgaben in Höhe von M. 9 600.- dadurch entstanden, dass in der Erbschaftsange­legenheit HERMANN Frl. LOSSIUS nach dem Bericht der vorigen Verwaltungssitzung abgefunden worden ist: sie hat gegen eine Gesamtzahlung von 12 000 Mark notariell auf alle Ansprüche einschliesslich der ihr testamentarisch zustehen­den Rente verzichtet. So ist die Lage der Gesellschaft als schwierig zu bezeichnen und wird leider dazuführen, dass die kulturelle Wohlfahrtsrente auch in diesem Jahre verbraucht werden muss, um überhaupt durchzukommen. Trotz­dem dürfte es auch 1931 gelingen, durchzukommen, wogegen die nächsten Jahre bei dem Fehlen aller Reserven ausser- ordentlich kritisch werden müssen.

Bei dieser Lage muss in Erwägung gezogen werden, ob die Gesellschaft durch grössere Aktivität eine stärkere

Werbekraft ausüben kann. Sie hält ihre Mitglieder und Freunde durch Vorträge, Vorlesungen, die Schumann-Theater-