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mein, bei denen dis moralische Verpflichtung gegenüber der Nachwelt als grosser positiver Faktor in Rechnung gesetzt werden muss. Mag hei der 0Ödlandkultivierung, wie auch hei der Intensivierung der Land- und Bergwirt- schaft die kommende Generation Versäumtes nachholen können, so muss die jetzige Generation der in dem Zusammenwirken der Marsch-gefährdenden Kräfte liegende Gefahr rechtzeitig begegnen, damit diese sich nicht zu einem unabwendbaren Unheil auswachst! Im Hinblick auf diese schwere Verantwortung ist die 1928 erfolgte
Gründun~ der Forschungsstelle für Meeresgeologie
»Senckenberg» in Wilhelmshaven besonders wertvoll.
Durch ihre zunächst mehr wissenschaftliche Zwecke verfolgende Zielsetzung auf dem Wege der paläontolo- gisehen und geologischen Forschungsweise, die im Wattenmeer herrschenden Gesetze zu erkennen, wird sie in hohem Masse beitragen, zur Bewältigung einer
unserer wichtigsten nationalen Hauptaufgaben: »der
Erhaltung und Gewinnung von Marschenland an der
deutschen Nordseeküste» . (aus:Schriften des Vereins für Naturkunde an der Unterweser).
Die Lebensfähigkeit der Anstalt ist also anerkannt. Andere Behörden würden sie jederzeit gern übernehmen, wenn dir Betrieb über unsere Mittel hinauswachsen sollte. Auch in diesem Falle würde der N a me „Senckenberg am Meer» bleiben und für unsere Gesellschaft vielleicht allgemeiner und «
weiter in die Zukunft wirken, als manche unserer stillen Arbeiten im Museum.
Auch die biologische Anstalt Helgoland , die uns anfangs mit Zurückhaltung betrachtete, hat sich im Sinne unserer Richtlinien (NATUR und MUSEUM) mit uns zu vertrauensvoller Zusammenarbeit