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Schusses insoweit gebunden, als sie keinem Nichtvorgeschlagenen das Stipendium verleihen kann.

Die Auszahlung des Stipendiums erfolgt eine Woche vor der Abreise des Stipendiaten, die öffentliche Verkündung der Ver­leihung bei der darauffolgenden Jahresfeier bzw. in der nächsten wissenschaftlichen Sitzung.

§ 16

Der von der Direktion gewählte Stipendiat ist verpflichtet, innerhalb eines Vierteljahres nach Verwendung des Stipendiums einen schriftlichen Bericht zu den Akten der Gesellschaft zu geben und, falls der Ausschuß den Bericht zur Veröffentlichung empfiehlt, ihn der Gesellschaft ohne weiteres Entgelt zur Druck­legung zu überlassen. Über die Aufnahme dieses Berichtes in den Schriften der Gesellschaft entscheidet die Direktion ge­meinsam mit der Schriftleitung derAbhandlungen bzw. des Berichtes.

§ 17

Mittelst des Stipendiums eingebrachtes naturwissenschaft­liches Material geht in das Eigentum der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft über, die darüber nach freiem Er­messen verfügen kann.

§ 18

Abänderungen dieser Bestimmungen bedürfen der Genehmi­gung der Verwaltung, die über Abänderungsvorschläge durch relative Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.

So oft das Stiftungskapital sich um 10000 Mark erhöht hat, ist eine Revision dieser Bestimmungen vorzunehmen. Es ist dabei zu erwägen, auf welche Weise die Vorteile der Stiftung alsdann auch den geologisch-paläontologischen und mineralogi­schen Sammlungen des Museums, sowie dem Geologischen und Mineralogischen Institut der Universität nutzbar zu machen sind.

Eine Abänderung der §§ 14 dieser Bestimmungen ist in jedem Falle unzulässig.

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