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Widerstands gegen seinen vorläufigen und zur Diskussion gestelllten Entwurfs und der Vorwürfe, dass es nicht im Interesse der Gesellschaft sei, wenn die Herren in die­ser Zeit ihr Amt niedergelegt hätten, entspinnt sich ei­ne lebhafte Auseinandersetzung zwischen Dr. GULDE und Prof. Sack einerseits und dem Vorsitzenden andererseits, an der sieb auch andere Herren beteiligen.

Nach Beendigung dieser Diskussion teilt der Vorsitzende mit, dass Prof. Schnaudigel durch die Direk­tion den Antrag ges*t£Llt habe, eine Kommission aus dem Kreise der Verwaltung zu ernennen, mit dem Auftra g, eine Muse umsord nung auszuarbeiten, welche gegenüber der «Be­nutzungsordnung» für den inneren Betrieb des Museums mass­gebend sein soll und diese Ausarbeitung demnächst der Verwaltung zur Diskussion und zum Beschluss vorzulegen.

Dr. WINTER bemerkt hierzu, dass man bei Zusam­menstellung dieser Museumsordnung auf die zu erwartende Änderung der Statuten Rücksicht nehmen solle. Nach sei­ner Ansicht müsse erbeute sagen, dass es ein Fehler ge­wesen sei, seinerzeit, als die Universitätsbildung sich vollzog, nicht die ganze Frage der Statutenänderung auf­zurollen, und die neuen Statuten der Gesellschaft unter Berücksichtigung auch der Dauer des Vertrags mit der Universität, also 100 Jahre festzulegen. Hiermit wäre auch die ganze Frage der Verantwortlichkeit der Sektio- näre mit ihren Weiterungen und diejenige gegenüber der Verantwortlichkeit des Direktors des Museums geklärt worden.

Demgegenüber erklärt San. Rat VOHSEN, dass ihm die Ursache der gegenwärtig zum Ausdruck gekommenen scharfen Differenzen das Zuschneiden von Verordnungen auf längere Zeit, womöglich auf 99 oder 100 Jahre^sei.

Man solle lieber diese Bestimmungen so treffen, dass