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Die Diagnose des operierten Pankreas-Echinokokkus konnte auch hier erst intra operationeni, ja erst nach Sichtbarwerden der Echinokokkusblase gestellt werden. Die Blutiintersuchung wie die serologische Untersuchung hatten über den Charakter des Tumors keine Aufschlüsse geben können. Klinisch machte die große Cyste Erscheinungen einer relativen I) u o d e n a I s t e n o s e durch mechanische Kompression des Duo- d e n u m s. Differential-diagnostisch standen als Ursache der durch den Tumor ausgelösten Erscheinungen hinsichtlich seiner Natur viele Möglichkeiten offen: wie Gallengangs- cvste, Mesenterialcyste, solider Pankreas- oder Lebertumor. Nach der Sicherstellung des Operationsbefundes wurde sofort nach Tochterblasen und anderen Hydac-itencvsten in den zugängigen Organen ohne Erfolg gesucht. Auch die Nachuntersuchung nach 2 Jahren ließ keine weiteren Spuren eines Operationsreeidivs oder einer anderen E-Cyste erkennen.
Dieser seltene Befund gibt Veranlassung, die Entstehungsmöglichkeiten des Pankreas-Echinokokkus erneut zu überprüfen. Die Entwicklung der Hydatiden erfolgte in einem Pankreas-Drüsenläppchen, dessen Ausführungsgang in den Wirtsbalg einmündete. Durch ihr Wachstum und Druck kam es zur Stauung und Ansammlung des Pankreas- Sekrets in der Kapsel, in der die Blase frei herumschwamm. Na di Abfluß des Sekrets aus der Wirtskapsel entleerte sidi noch weiter gestauter Pankreassaft. Demnach bestand eine direkte Kommunikation zwisdien Duodenum durch den Ductus Wirsungianus mit dem freipräparierten Gang. Es liegt hier sehr nahe, daß entsprechend Hansers Gedankengang die Embryonen durch den Pankreasausführungsgang gegen den Saftstrom in dieSubstanz durch eigene Bewegungsmöglich- keit ihrer Haken einwanderten. Diesem Verhalten entspräche die Beobachtung der Pathologen, daß die Parasiten, wie Askariden, Distomum und Tänia mediocanellata, in den stark erweiterten und entzündlich veränderten Aesten des Ductus pancreaticus des öfteren gefunden wurden, Feststellung, auf die R. Locano
in letzter Zeit
eine wieder
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