artig ausgezogene Pars superior duodeni. Sein absteigender Teil begrenzt die rechte und hintere Peripherie der Cyste retroperitoneal. Ihre linke Hälfte verdrängt das Antrum des Magens nach hinten. Der untere Pol des Tumors grenzt frei an da« bewegliche Mesoeolon transversum. Seine Hinterfläche reicht ins retroperitoneale Gewebe. Die Konsistenz der Geschwulst ist die einer stark gefüllten Cyste. Es wird versucht. dieCyste zu isolieren, um sie evtl.zu intoto luxieren; Nach sorgfältiger Abstopfung der Bauchhöhle mit breiten Kompressen wird das über dem Tumor ausgezogene Ligamentum gastrocolicum mit seinen dicken, gestauten Venen zum Teil scharf durchtrennt; es ist ebenso wie das anliegende Duodenum entzündlich und schwielig mit der Cyste verwachsen. Es wird nun durch das kleine Netz in die Bursa omentalis eingegangen und versucht, die Verwachsungen zwischen Duodenum und der Cyste von oben her zu lösen. Nach gewonnener Uebersicht zeigt sich, daß sie zum Pankreaskopf gehört, in dem sie zu liegen scheint. Die Cyste intoto zu exstirpieren, erscheint demnach ohne Resektion des Pankreaskopfes und benachbarter Organe unmöglich. Die entzündlich verdickte Pankreaskapsel und eine dünne, zum Teil bindegewebig veränderte Substanzischicht des Pankreas wird stumpf durchtrennt, worauf die unmittelbar darunter liegende Cyste einreifit. Aus ihr entleert sich in reichlicher Menge, ea. 250 ccm, eine ungefärbte, klare Flüssigkeit, und mit ihr wird eine etwa enteneigroße, ebenfalls anscheinend mit Flüssigkeit prall gefüllte, unverletzte E-Blase, die in der Umgebung der Flüssigkeit frei schwamm, ausgeschwemmt. Weitere Tochterblasen außerhalb der Mutterblase können nicht gefunden werden. Die Wand der Chitinmembran ist weißlich, glatt und von gummiartiger elastischer Konsistenz, so daß sie selbst durch Fall vom Operationstisch noch unversehrt bleibt.
Die Innenfläche der Wirtskapsel ist ebenfalls vollständig glatt und derb. In der Tiefe mündet eine stecknadelkopf- große Oeffnung, aus der sich noch weitere wasserhelle Flüssigkeit entleert. Diese Oeffnung läßt sich duodenal wärts sondieren. Bei liegender Sonde