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Senctrenbergische Anatomie, Stich von Wicksr nach dem Entwurf J. H. Vasumerth

Archiv: StadtgcschichNicheö.Museum

(Stistsarzt f^sr-fSO^) stinterließ seine chirurgischen Instrumente, Dächer, Präparate unü in dar 14000 Gulden dem Medizinischen Institut. Noch viele Männer der Wissenschaft folgten diesem stochsterzigen Seispiel, ganz von dem Gedanken des Stifters beseelt. Und so konnte denn im Lause von etwa eineinstald fastrstunüerten aus der Stiftung Senckenvergs ein In­stitut emporwachsen, dem bei der frage der Gründung einer Universität in unserer Vater­stadt die größte Bedeutung zusallen mußte, da sich die Medizinische fakultät ostne weiteres auf der Senckenbergischen Stiftung aufbauen konnte.

Die Silder, die seit dem L. November im Städel zur Schau gestellt sind und voraussichtlich bis Ende dieses fastres dort bleiben werden, gingen anfangs, soweit sie damals Vorständen waren, in jenem Versammlungsraum, den Senckenderg demCollegium medicurti, das aus stöchstens 1L evangelischen flerzten bestesten sollte, in seinem Hause beim Eschensteimer Turm eingerichtet statte. Nach der Entwicklung dieses Collegiums zum flerztlichen verein wurden die Räume zu eng und die portraitsammlung mußte zum Teil auf dem Soden des Spitals untergebracht werden. Sie wurde dann im fastre 1?0? in den Sibliotsteks-Ueubau an der victoria-fltlee übergefüstrt, wo sie die wände des neuen Versammlungssaales und des Treppenstauses schmückten.

Nun ist eine große Zastl der Silder nach gründlicher Reinigung und Auffrischung durch den Maler Emil Gies im Städel aufgestängl, um sie den Volksgenossen der Besichtigung zu­gänglich zu machen, weitaus die meisten Silder stellen flerzte unü Uatursorscher des fL. dis 1?. fastrstunüerts dar. Unter istnen interessieren wostl am meisten, und deswegen seien sie zuerst erwästnt, die portraits des Stifters selbst. Sie sind von den s. Z. berllstmten Malern

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