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verfertigt. Über die Herkunft dieses vorzüglichen Stückes geben

unsere Akten leider keine Auskunft Sicher ist es, daß es Senckenberg nicht besessen bat.

Das erste Bild in der untersten Reihe ist das des Esaias mv.-N0.62. Philippus Glock, eines S} T ndikus der Stadt Frankfurt, der von 16461710 lebte. Es ist eine Arbeit des Johann Philipp Furich.

Die beiden nächsten kleinen Bilder sind die Porträts des mv-N« ««

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bekannten hiesigen Sammlers Zacharias Conrad von Uffen- bach, des jüngeren, 1683 geboren, und seiner Ehefrau, einer Tochter des SchöSen Persbächer.

Von

nicht Frankfurter Persönlichkeiten

haben wir zunächst an der Hinterwand oben in der Ecke ein mv-No.70. schönes Porträt des Kaisers Leopold des Ersten.

Das nächste Bild zeigt in der Mitte das Porträt des Jacob mv.-No. 7 G. Böhm, umgeben von mystischen und allegorischen Figuren. .

Dieser merkwürdige Mann, von Beruf Schuhmacher, 1575 in ^ Schlesien geboren, war eine philosophisch tief angelegte Natur, der sich mit besonderem Eifer theologischen Studien hingab und Schöpfer eines theosophischen Lehrsystems wurde, welches in weitesten Kreisen Beachtung und Interesse fand. König Karl der Erste von England veranlaßte eine englische Über­setzung seiner Schriften. Selbst noch in späteren Zeiten haben Männer wie Hardenberg, Schlegel und Ti eck sich ein­gehend mit seinen Lehren befaßt und Hegel sprach mit größter Hochachtung von ihm. Er starb 1624 in Görlitz.

Johann Conrad Dippel, 16.73 auf Schloß Franken- mv.-No.71.

stein bei Darmstadt geboren, studierte in Gießen zuerst Theo­logie, wurde Magister, später waudte er sich der Alchymie und dann der Medizin zu und wurde nach mannigfachen Irrfahrten 1711 in Leyden Doktor der Medizin. Er gehörte aber mehr der Geschichte der protestantischen Kirche, als der der Medizin an. Mit großem Eifer nahm er teil an den Kämpfen zwischen dem Pietismus und der lutherischen Orthodoxie, gehörte zuerst der letzteren an, trat nachher zum Pietismus über, verließ zuletzt auch diese Lehre, um sich mehr und mehr teils in religiösen