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Sein Sohn Georg, welchen das zweite Bild darstellt, ist inv.-No.22^.

1644 zu Marburg geboren, promovierte in Basel 1665, wurde 1666 hier Arzt uud 1684 Physicus Ordinarius. Er starb 1688 an einem bösartigen Fieber.

Das nächste Bild ward 1786 dem medizinischen Institute iuv.-No n. von dem damaligen Hospitalmeister Otto Wilhelm Maass geschenkt. Nach dessen Angabe sollte es seinen Vorfahren, den Arzt Johann Daniel Horst darstellen, und so war auch das Bild links oben, wie es schien von jüngerer Hand, signiert.

Bei der Restaurierung schwand diese Aufschrift und es trat eine andere zu Tage, welche zeigt, daß das Porträt einen Bruder von Johann Daniel Horst, den ersten, darstellt, mit Jk*pf S /l Namen Balthasar, welcher zu Ulm 1623 geboren, später Apotheker in St. Goar und Langenschwalbach war und an letzterem Orte 1678 verstarb.

Das folgende Bild zeigt uns den Arzt Dr. Johann Lud- inv.-No. 19. wig Witzei. Er war als Sohn eines hiesigen Bürgers und ^ Schuhmachers 1628 geboren, promovierte zu Straßburg 1651, ließ sich 1653 hier als Arzt nieder, wurde 1655 Physicus extra- ordinarius, 1667 zweiter und 1686 erster Physikus. Er starb 1692. Wie uns Senckenberg in seinem Tagebuche erzählt, wohnte er in der Schnurgasse, dicht bei der Borngasse neben dem Hauszum Esel. Auf der anderen Seite des Esels wohnte ein Bäcker. Der Bäcker hieß der Eselsbäcker und Witzei der Eselsdoktor.

Das Bild war früher auf dem Sanitätsamte aufbewahrt.

Senckenberg erhielt es mit zwei anderen ärztlichen Porträts 1766 von jenem zum Geschenk.

Die beiden nächsten Porträts zeigen uns zwei Mitglieder einer sehr angesehenen Familie de Spina, wie sie sich in lateinischer Übersetzung ihres alten Namens de lEspine nannten. Die Familie de lEspine stammte aus Flandern, ge­hörte zu dem alten Adel und verließ, wie so viele andere Fa­milien, welche der protestantischen Religion angehörten, unter der Herrschaft der Spanier ihr Vaterland.

Der älteste der Familie, welcher uacli Deutschland kam, war Peter de Spina, welcher in Aachen 1569 als sehr an­gesehener Arzt starb. Sein Sohn Peter II studierte ebenfalls Medizin, ließ sich als Arzt in Aachen nieder, erhielt die Würde

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