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rung an ihren Vater ein von ihr geaaltes Oelbild , darstel­lend das alte Stiftungsgrundstüoh mit seinen Gebäuden. Die sinnige und schone Stiftung wurde von der Administration mit herzlichen Dank entgegengenommen und fand seinen Platz in Sitzungszimmer der Administration im Bürgerhospital.

Im Berichtsjahre zeichnete die Stiftung zur IV. und V. Kriegsanleihe den Betrag von 329.500.M -

Den ärztlichen Dienst versahen im verflossenen Jahre Herr Dr. Friedrich Ebfcau, als Chefarzt der chirurgischen Abteilung und auf der inneren Abteilung Herr Chefarzt Dr.

B. Scholz vom IQ.5. bis zum 26.11. 1916. In der übrigen Zeit wurde der Letztere von Herrn Sanitätsrat Dr. Seuffert vertreten.

Assistenten waren des Aerztemangels wegen nicht vorhan­den. Während der Universität8ferien arbeitete eine Studen­tin auf der äusseren Station.

Nach einer Verfügung des Ministers des Innern vom 14.4. 1916 M. 5770 dürfen in Zukunft Krankenpflege-Schülerinnen zur Staat Hohen Prüfung nicht mehr zugelassen werden , wenn sie nicht nachweislich an 200 theoretischen Unterricht8stun den teil genommen haben. Damit nun Lehrer und Schülerinnen nicht zu sehr überlastet werden , hat der Evangelische Dia­konie-Verein Zehlendorf , der die Sohwestern für das Bürger­hospital vertraglich zu stellen hat, angeordnet , dass die Ausbildungszeit für die Schülerinnen von jetzt ab,statt 12 Monate , 18 Monate zu dauern habe.

Staatliche Schwestern-Prüfungen fanden statt am 27.u. 28. September 1916 und am 23.und 24. März 1917. Es wurden 15 Schülerinnen zur Prüfungtzugelassen, die alle mit gutem Erfolg bestanden.

Von den Insassen der mit dem Bürgerhospital vereinigten Pfründner Stiftungen starben am 26.9.1916 der Pfründner Jacob Bolte und am 2.1.1917. der Pfründner Heinrich Lauter-

baoh. An deren Stelle wurden eingestellt , der Küfer Chr