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Baier und der Somiedemeister Gg. Kenner.
Zu der bereits im vorigen Jahresbericht geschilderten Lebensmittelknappheit trat im leisten Jahre noch eine
Kohlenknappheit hinsu , die bei der von Januar 1917 ab ein-
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setsenden und über 3 Monate anhaltenden strengen Kälte die schwersten Misssiände hervorrief.
Den teueren Zeit Verhältnissen Rechnung tragend t erhöht das Armenamt antragsgemäss vom 1,2,1917 ab die Vergütung für die von ihr eingewiesenen Kranken auf Jt, 4.- für Erwachsene und auf M. 2,50- für Kinder, einer
Von 9inm* all gerne inen Erhöhung der Pflegetarife für Selbst - sahler ist aus Wohlfahrtsgründen bisher abgesehen worden; sie wirdb sich aber auf Grund der schweren wirtschaftlichen Zeitverhältnisse und nach dem Vorgehen der übrigen Frankfurter Krankenhäuser nicht länger umgehen lassen.
Die täglichen Durchschnittskosten für Verpflegung und Behandlung der Kranken stellen sioh im Berichtsjahr auf K, 5.42- für den KOpf und Tag , gegen M, 4.S5| im Vorjahr. Verpflegt wurden 1284 Kranke mit 54899 Tagen{ unter Einschluss von 525 Militärkranken mit 28134 Tagen}»Im Vorjahre wurden verpflegt 1041 Kranke mit 53732 Tagen[ einsohl. 400 Soldaten mit 30741 Tagen}.Die Gesamtausgaben des Krankenpflege fonds besiffern sich für das Berichtsjahr auf M. 323849.29-, gegen 284903.44 M. im Vorjahre.
In der Rettungsstation des Bürgerhospitals wurden 309 Personen ambulatorisch behandelt.
Das bisher von der Hirsch-Apotheke betriebene Inhalato- I
fl/ I
rium wurde von der Stiftung erworben und gelagte im Bürgerhospital zur Aufstellung. dasselbe soll in erster Linie I der Heilbehandlung im Bürgerhospitale dienen , ist aber I auch den Aerzten Frankfurts zur Benutzung für ihre Patien- I ten zur Verfügung gestellt.j Es werden verabreicht % Einzel- I -Apparat^Inhalationen » System Jahr -Apparat I Ideal ” für Erkrankungen der oberen Luftwege^und Rauminha- I
lationen