Gieng hora IX nach ofenbach ad [Koenig], hatte nicht gegessen
od.
getruncken v. dem ostwind entgegen so ziemlich wehete, auch
die hände etwas
kühl machte. Da à vento spiritualiter [agente]
frigido &
[constringente] der [Archaeos] sich zusammen zogen, [alß] zu
schwach,
erschien, ein [geringes] brennen sub oculo dextro in
gena v. wie schon [mehr] in dgl umständen
fuhr eine kleine [?] auff, so aber hernach cum
calefierem à vino apud
[Koenig]
völlig vergieng. [et spiritus liberè rediret,
[Scheint
glandula ibi obturata zu seyn si stringit in
gelu [?] corpori apparet, si
spongiosus est à calore non]
Jn mentem mihi veniebat, daß Leute so subtile
glieder
haben daraen zeigen, daß der [Archaeus] in außarbeitung derer
Gedancken auch subtil ist. Fecit [spiritus] & facit utrumque
Haec ad
signaturam [rerum/meam] pertinent].
Gibbosi & aegri [defaecato]
spiritu [?tur] temperanter vivere
[?ti], sani multum excedunt,
& [facilime].* Koenig ostendebat literas von [Paris] [Krug],
von
[?], dessen Vater ein sehr reicher buchhändler war, aber
alles
verlohren v. banquerott worden.
Dicebat Koenig daß die schweitzer simple
Leute, treu v. redlich,
sich am hof nicht schicken zu hohen bedienung :| :
ideo quidam Professor
recusavit Archiatri* munus & paucis Basileae contentus
vixit
:| alle herrn sie zu ihren leib guarde [verloh/ange]. Haben
ex [rerum]
natura & simplicitate petite [p?] & sen-
[tentes] die treffl.
leute. Einen geitzigen nennen sie e<xempli>
gr<atia>
[schnee] [schüffler], alß einen der vor
geitz den schnee aufschüffelt,*
v. ihn dörren wil v. vor saltz verkauffen.
Ein junger [franßos] est [?], hyperbole, stultitia
ipsa,
[insupportable] ein petit
maitre. einen gesetzten franßosen, risum [aliorum]
tolerare
potest [ridensque] alios, Germanos non potest to-
lerare [erga/aegre] se
licet quoque [rideat] alios.
Dicit Koenig die amsterdame Kaufleute v.
buchhändler
haben [dummes] Glück, Varentrapp sey [?] v. wisse
stets
zu bedienen v. außzutheilen, werde nicht übel fahren.*
Adivi [Ulrichs] frau, die
[höltzerne] Knöpfe macht mit einem
bogen damit er ein [h?] v. [den] mit
einem eisen also
[vorn] gestaltet [Abbildung?] die hable [schneide] dahin
die andere dorthin
geschliffen [verhält]. der fuß ist da es nun bessere
Luft
wieder gut.
[Relations] de la vie & de la Mort des
quelques Religieux de la
Societé de la [Trappe]. in [?], 8 à Paris 1716 in
[mehreren] Tomis
sind treffl. in experientia interiori. sind
[Benedictini].
[Serveti?] de Trinitatis errobis L. VI. 1531. 8. Ejusd.
Dialog.
de Trinitate L. 2. et [Christianismi restitutio Capitula
IV;*
1532. 8. Christianismi restitutio. [Reimprime au]
allemand environ [Anno] 1710. die alte editiones sind
sehr [rar].
[Ergänzungen des Schreibers]
* ein gewisser
Professor
alß er Rector ward,
muste ex tempore peroriren,
machte es [?], dice-
bat ad Collegas sie solten
es nicht übel
nehmen weil
sie ihm keine Zeit ge-
lassen sich kürtzer
v. [?]
v. in bessere
Ordnung zu fassen.
Pastores nostri student
verborum ambagibus
ut horam repleant [vani] loquentia
[statu-
tam]
* [Dicunt]
Helvetii
gehe hin so einer nicht
[folgen] wil der [wüst]
schon ins teufels
Küchen kommen ist
die welt, die
[wieder]
[dich] [zausst]
* Zur Freude v. Ehre
seyen wir alle gebohren
in
s. [Mensche] aber
nicht zu schimpff v.
spott, davon die reine
Natur nichts weiß
v von der [friede/freude]
alß ein
[accident]
hergekommen ist.
* de [Restit.] regni
Christi.
[Editorische Anmerkungen]
* (fürstl.) Leibarzt