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WMNvMmwns-PlaN/ sind von derselben dieCan- ' tonnir Quartiere nunmehr folgendergestalt be­zogen worden: Der General-Feldmarschal-Li- cutenant von Pretlach har unter sich 5 Escadr. Pfälzischer Dragoner. Quartier: Mönchen- bernsdorf, Kleinebersdvrf, Dautendorf und Gegend. Der General-Feldmarschal Lieutenant von Wolfskeel das Ikegiment Pfalz Cüraß-er, von zEscadrons. Quarncr: Gersten, Wünschen, Schöna und Gegend. Der Gcneral-Feldmar- schal-Lieutenant von Rosenfeld hat 2 Batail­lons Bayern, nebst 2 Grenadier-Compagnien. Quartier: Losen, Zeilsdorf, Ober- und Unter- repsch, Weißig und Görlitz. Der General von Wartensleben Bataillon Maynzer und 2 Gre- nadier-Compagiuen. Quartier: Merkersdorf, Focka, Cronschwitz, Veitsberg, Scifersdorf, Zedlitz und Girlitz. Nassau liegt in der Vor­stadt Weyda. Die Artillerie bekommt Teich­witz, Zscherda, Zuckra und Gegend. DerGe- neral-Feldmarschal-Lieutenanl von Vare! hat zwey Bataillons von Zweydrück: Quartirr:

• Zarrg, Wolfersdorf, Rußdorf. Der General von Würzburg 2 Bataillons von Varel. Quar­tier: Wüstieitsch, Liebschütz und Ronneburg. DerGeneral von Roth 2 Bataillons von Roth und 2 Grenadier - Compagnien. Quartier: Kleinkindorf, Wernsdorf. Der General von Prachel 2Bataill.vonBaaden, undrGrena- dier-Compagnien, desgleichen i Bataillon von ~ Durlach und2Bataill. von Trier- Quartier: Klauen, Kuchdorf, Brückla, Langenwetzendorf, Hohenleiben, Neichenfels und Mela. Der Ge­neral vonEfferu, die Sächsische Contiugente.vvn 2 Bataillons, 2 Bataillons von Essern, nebst 2 Grenadier-Compagnien; ferner, 1 Bataillon Pfälzischer Garde, und 1 Grenadier-Compagn. Quartier: Dbln, Gteitz, Bisigitz, Steinsdorf, Loitsch an der Weida. Dürkigt, Wolfersdorf, Wetzdor/ und Ulersdorf. Das Depositorium von Schwaben liegt zu Altgomla und Netscha, und das Cavallerie-Deposidorium im Amte und Stadt Paussen. Das Haupt-Quartier bleibt zu Weida. Die, zur Armee gehörige Pontons kommen nach Nürnberg, und das Personale derselben nach Schwabach.

Aus dem Brandenburgischen, vom 26. Dec. Die Werbung für die Preußss. Armee wird mit dem größten Eifer betrieben, und es wer­den in dem künftigen Feldzuge verschiedene neue Freycorps zum Vorschein kommen; unter an-

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dern vernimmt man, daß derOberste vonBe- quignolle, welcher mit seinem Freybataillon zu Mergenthal im Meißner Kreise stehet, ein paar Escadrons Frey-Dragoner zu solchem errichten werde.

Von der Schlesischen Grenze, vom 27. Dec.

Der Preußische Herr General v. Schmettau soll bis hieher mit 4 Regimentern bey Groß- glogau gestanden haben, um blos die Trans­portfuhren zu escortiren. Der König v.Preu- sen hat mir verschiedenen Pohinischen Hecr- schafften accordircn wollen, Getreide uachBreß- lau zu liefern, worzu diese auch Lust gehabt, al­lein Nicht anders als gegen Hollandis. Ducaten, und zwar dasStückfür2Rrhlr. iö Gr. Dieses habe Se. Majestät unwillig gemacht, und des­wegen den Münzjuden aus Berlin kommen lassen, um Goldmünzen zu prägen. Sonst ste­hen die Truppen alle ruhig. Am 24sien war zu Wehra ein harter Scharmützel zwischen einer Preußischen und Kayserl. Patrouille, welche letz­tere der Hauprmailn Eckardt commandirte. Die Prcusen masten weichen, und hatten sehr viele Bleßirle, auch Todte an Menschen und Dreh. Sonst ist auch hier alles ruhig. Der Preis des Eetraides steiget immer höher, und hat der Schcssel Korn bereits am 2zsien § Rthlr. 20 Er» gegoken. Dieses verursachet groß Elend.

Dresden, vom Zi. Dec.

Es verhalten sich dermalen die beyderscitigen Armeen in ihren bezogenen Quartieren ganz ru­hig, mau will aber fast zweifeln, daß solches bey denen veränderten Umständen in Pommern von so gar langer Dauer seyn dürfte , und haben Jhro des Prinzen Albert König!. Hoheit Dero über München nach Wien bereits vestge- setzt gewesene Abreise annoch auftuscdieben für gut befunden. Bey der Printz Heinrichis. Ar­mee nimmt die Desertion mehr;», als ab. Ge­stern kamen dergleichen auf einmahl 40 Mann, Nachmittags i8und kurtz darauf 7. miteinan­der an. Die mehresten bestunden aus Grena­diers, und alle beklagten sich über die schlechte Subsidenz und den beschwerlichen Dienst. Wie man von guter Hand weiß, so scynd die neuer­lich zu Breßlau ausgemünzte sehr viele Tonnen Goldes betragende, und nach Poblen bestimmte Hollandis. Ducaten, mit dem Hahn, als dem Marckzeichen ter Provinz West-Frießland ver­sehen.