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Zu verlehnen in der Stadt.
r?. bis >6000. fi. sind auf hiesige gute gerichtliche Insätze anSzulebnrn parat.
In einem nahe der Barsüsser Kirch gelege- neu Hauße, sind vor eine stille Haußhaltung 2. Stiegen doch 2. Stuben, 1. Küch, 2. Kammern und Keller, samt aller Commodität zu verlehnen, und kan man bey Ausgebern dieß Las mehrere vernehmen.
In einem wohlgelegenen Hof Lit. E,No. 4; ohnweit dem Roßmarckt sind folgende Stücke zusammen oder zertheiltzuvermierhen: i.Ein grosser Stall und vor demselbev-die Lenne der Scheuer, nebst darüber befindlichen Heuboden, dieses kan allenfalls zu einem Maaren-Magazin gebraucht werden. 2. Ein schöner lüffti- gcr Boden über diesem Stall, dies« Stücke könne» auch dienen für Metzger, Bierbrauer oder Schreiner, um Ochsen hinein zu stellen oder Fässer und Diele zu legen. Eine Stube nebst Kammer, unter derselben ein kleiner Stall, oben darüber aber ein kleiner Heuboden, nnd gegen demselben herüber eine Dach- Kammer.
In der besten Lage der Saalgaß in der hangenden Hand ist diese und folgende Mes« ftn ein Eingangs-Laden nebstiGewöib und Logis zu verlehnen
Fünff dis Sechs schön meublirte, und mit guten Bettungen versehen« Zimmer, sind an Meß, Fremde vor diese und folgende Messen in der Gelluhauffer.Gaß zu verlehnen.
Unter den Neuen - Kramen stehen im ersten Stock vornen heraus etliche Stuben an Meß- Fremde oder auch an hiesige zu verlehnen, selbige können wohl zum Verkauff der Waa- ren employirt werden
Bey Johann Michael Lerpscher in der goldnen Federgaß, sind einige Zimmer an Meß- Fremde auch Platz zum packen, zu verlehnen, wobei) man auch gespeist werden kan.
Ein in der Hellgaß (als bekanntlich einer derer gangbaresten Straffen, zwischen dem Marckt und der Saal-Gaß) befindlichen Laden mit verschlossenen Realen, ist auf bevorstehende und folgende Messen, nebst Zimmer zum Logiren, zu oermlelhen, und das mehrere in der goldenen Waag daselbst zu erfragen.
Auf der kleinen Gallengaß ist eine Wohnung eine Sirege hoch zu verlehnen, bestehend in einer Stube, 2. Kammern, Küch und übrige Bequemlichkeit.
Drey Stuben und zwey Kammer« sind Messentlich zu verlehnen.
Personen so allerley suchen.
Eine Magd so Leutsch und Französisch spricht, auch mehr bey Kinder gedienet hat, wird rn eine stille Haushaltung zu einem Krude gesucht, sie kan dey Ausgeber dieses ein mchres erfahren.
Line Französische Magd kan bey schon erwachsene Krndec, und zur Hausarbeit einen guten Dienst bekommen.
Ein hiesiger vertrauter Bürger der rechnen und schreiben kan, auch mehrmalen Meß- dlcnste gethan, sucht wiederum derlricheu.
Avertiflement.
Johann Michael Lerpscher, Koch und Traiteur wohnhafft in der goldnen Federgaß in der goldnen Feder (wo vormals Herr Roland gewöhnet) ihnt hiermit zu wissen, daß er Hochzeiten und Mahlzeiten in - und ausser seinem Hauß zu übernehmen willens, auch alle Sorten von Speissen und Backwerck bey ihm zu bekommen seyen, nicht weniger will er hiesige Herrn in guter Kost und Logis besorgen, Monatlich * 20. fi. jährlich aber wie man einig wird'