Peter fyatitntaaipb von Lössen, welcher die vorige Messe in der Boutique auf dem Rö- rnerberg gegen iibti Hrn. Mürin j«u Haus ge* standen, vorzetzo aber selbigen Laden nicht wieder bezogen, sondern diese Messe in dem Gewölbe LeS Hrn. tzucatel, Echrelver Gey» lers Behauffuna auf dem RHmerdcrg ohnweit der Nrcolai - Wacht stehet, hat wiederum mitgedracht sehr schön Bradandisch Garn und Seidegarn oder Sparseide von allerhand Lou- !eurcn um ganz billigen Preiß.

6iro1-imo Clerici von Vigevano, welcher sei­ne Niederlage rm Nürnbergerhof gegen dein Hrn. D. M. Brentano hat, verkaufet aller­hand seidene Schnupftücher, seidene Strümps, und unlerschrediiche andere Seiden Etof- Ies, von seiner eigenen Fadrick, alles um et« ven dilllgen Preiß lm Grossen.

Jewm, Clerici de Vigevano, ayant fon Ma­gazin dans la Cour de Nüremberg vir - ä vis Monüeur D M. Brentano, tient toutes foites de Mouchoirs de Soye, des Bas de Soye } & autres Etoffes de ladirte efp£ce d’Italie, le tout de fa propre Fabriquc, & vend ä jufte prix cn gros.

Im goldnen Stern in der Fahrgaß, ist em schönes Sortiment oon aberhand Spani­schen Rohr Dom geringeu dis höchstenPreiß,auS Amsterdam angekommcn, man repondirt da­vor, baß nichts angesetzteS noch lacquirteS daran zu staden, auch werder unten noch öden Kavssen einqesetzel sind, sie sind sowohl Du. tzent ais einzeln weiß in civilcsien Preiß zu Jaden. Auch sind allda von Hrn. Andreas tzberlein auS Anspach, so sonsten im Leinwand- Hauß legtcel hat, seinen feinen hölzernen -Stock allerhand Gattungen, und andere von 'langer Zen her bekannte lacquirte Waaren,in dem Zimmer No. » 8 . auf dem Gang anzu. treffen.

Die Franckfurter Meß - Nelationes von vorigen Seculis, nemlich von Anno 159$. bis

1737., welche zum öfflern gesuchet worden,

sind in zwölff Banden nebst etliche Stück ungebunden zu haben, auf der Zeit zum Vieh- Hof, neben dem Uhrmacher Herrn Rub, im Eckchor eine Stiege hoch; auch ist daselbst zu bekommen veritable Pariser Hand Pulver, so alle Rothe und Flecken herausziehet, und eine sehr zahne und weise Hand machet, die Schach­tel vor s. Batzen, ferner geschmierte Hand- schnh, welche man gleich nach dem Waichen anziehet, das Paar vor io. Batzen.

Eonrad Blrcknrrs ftel. Wiliwe aus Er­lang, deren Logis gegenwärtig rn Herrn Za* bors Behaußung in der Saalgaffr eine krep­pe hoch ist, machet hiemit vrkanm, daß bey ihr alle Sorten sowohl grosser als kleiner, mit Glaß-Zierrath und vergoldete Spiegel mit und ohne Nahmen, wie auch Wand. Leuch­ter, billigen Preiffes zu haben stnd.

Bey Andreas Raudlcr von Nürnberg, welcher dcy AuSgang des FahrthorS, rechter Hand fernen Laden hat, sind wiederum extra frische Eßig-Tummern in grossen und Mitt­lern Faßlein um billigen Preiß zu haben, wie auch gute grüne Wagen - Schmiere.

Ein Parthevgen Burgunder Wein verka­ble de Beaune, (in dettö Vin de Languedoc & de Bariedoc, auch Franzdranbwein liegen allhirr in Eommißion um billigen Preiß in vrrkauffcn.

On oflre une Partie veritable Vin de Be*une une ditte de Languedoc & de Bariedoc, de meme que de l’eau de vin de France, ä boo Prix,

Im Buchstaben I. No. I 8 l. gegen der Leonhards Kirch üder, sind halb zugerichte Indianische Huschfell in Parlheyrn um billi­gen Prerß zu haven.

An der Calharinen - Pfort neben der Sonn, bey Joh. Ludwig Durckhardt, ist erne Par- thie Cameelhaar vor Huthmacher zu gebrau­chen, Erntner. oder Pfund weiß in Eommis- ston zu verkauffen.