paque jmqut h ßn de t.nni^

Klrchheim bis nach Homburg an der Ohm, und stehet meistens auf sehr vortheilhaften Anhöhen, gestern hat die französische Armee bey Amöneburg einen sehr leb­haften Angriff qethan, und hat dasfZeurerr den gan­zen Tag ungehalten. So vielstch aber erfahren lassen, ist dieser Versuch mißlungen. Die Alliirre sollen ihre vortheilhaste Steilung behauptet haben. Man ver­sichert, daß bey dieser Affaire beiderseits viele Leute ge­blieben waren. Französischer Seits soll unter andern der Herr Marquis de Castries tödtlich bseßirt worden ftyn. Amöneburg haben die Alliirten noch belekt.

NB. Zu Frankfurt bey Herrn Capitain Clausius seel. hinterlassenen Sohn, Johann Bernhard Clausius, «ohnhafft in der Fahrgaß gegen dem goldenen Stern über, sind zu bekommen: Die Brunnerische Lebens- Pillen. Sie thun grosse Würkungen in Glieder- Schmerzen, auch Podagra und Chiragra. Sie trei­ben die Krankheit nicht in-sondern ans dem Leib. Wann der Patient diese Arzney recht und genug brau­chet, so wird nicht allein das Podagra radicaiitcr curi- ret, sondern zugleich alle böse kurable Zustande, als

auch in Malo Hypochondriaco, Epilepfia Hifterica, Äfthmatn fpafinodico&convuifivo, Magen-nndHerz- Krampf, unv mehr andere für incurabel erkannte Krankheiten. Sie ist über das so sicher, daß der vor­nehmste Herr und Patient nichts bessers zur Gesund­heit gebrauchen kan, sowohl curative als prajfervative. Sie stärket den Menschen, erhalt ihn bey Kräften, und, menschlichem Ansehen nach, erneuert und pro- longirt sie das Leben. Es ist auch allda der Bericht vom Nutzen und Gebrauch dieser Brunnerischer, Le­bens-Pillen zu haben. In Gelnhausen bey des seel. Herrn Dortor Brunners nachgelassenen Frau Wittib and Sohn, seynd obgedachte Lebens-Pillen, samt de­ren Beschreibung, auch allezeit zu haben.

NB. Nachdeme bey hiesiger Hochfnrstl. Leyh-Ban- co abermahlen eine öffentliche Verganthnng von Gold, SUberwerk und anderer Effecten auf nächst künftigen 4. Oktober n.a. wird gehalten werden, als bleibet sol­ches nicht nur denenjemgen, so ein und das andere da­hin verpfändet, um solches noch vordem l?o. Septem­ber auslosen oder umschreiben zu lassen, sondern auch dcuenienigen, so etwas an sich zu ersteigeren belieben dörften, um sich auf bestimmte Zeit allhier einzufin­den, hiermit nachrichtlich ohnverhalten. Hanau den 30. August» 1762.

Aus Hochfürstl. Hessen-Hanauischer Leyh-Banco allda.

NL. Nachdeme die Neunjährige,Verpachtung des zulallhiesigem Kloster gehörigen, nächst an demselben

und der Stadt gelegenen ganz fteyen Closter-Guths, in welches (1.) 229. Morgen baubares Acker-Feld, (2.) 159. Morgen Wießwachs, (30 2. Morgen 3. Viertel 33. Ruthen Baum-Gras-undKraut-Garten, desglei­chen (4.) die Halb-Bauereydes nächst an hiesigerStadt gelegenen, sonsten zn denen vermahlen noch unver­bauten beyden Klösterlichen Reither-Höfen gehörigen, in 57. Morgen 2. Viertel 27. Ruthen bestehenden Schaaflager-Feld aehören, und zu dessen Belegung (5.) dcrzeweiligeKiösterlichePfachteryQ.bis loO.Stück Schaafvieh zur Reicher Klösterlichen Schäferey mit beyzulreiben berechtiget ist, zn weichem Guth und Schaastager-Feld endlichen (6.) die Umerchanen dreyer hiesigen Ämts-Dorfschaften alljährlich gewisse Gefchirr- und Hand-Frohnden zu verrichten haben, nächstkoin- menden Petri 1763. zn Ende gehen, und dannenhero von Einem Hochfürst!. Evangelisch- Reformirren Con- sistorio zu Hanau beliebet worden, daß sothanes Klo- ster-Guth auf anderweite 9. Jahre unter gewissen, de­nen d arnm sich meldenden Pfacht-Liebhabern demnächst weiter bekannt zu machenden Bedingungen, hinwie­derum verpfachtet werden solle, hierzu auch Terminus auf Freytag den rsten nächstkommenden MonathS Oktober anberauinet worden; Als hat man solches zu dem Ende durch den Druck hiermit bekannt machen wollen, damit diejenige Pfacht-Liedhadere, welche die­ses Kloster-Guth und Zugehör zu psachten Lüsten ha­ben, dieselbe sich in Termine prsfixo Vormittags um 9. Uhr in hiesiger Kloster-Kellerey einfinden, ihr Be­stes prüfen und darauf sich eines guten Ausgangs ge­wärtigen mögen. Deneuienigen Pfacht-Liebhabern, welche des Guths Umstande wegen, vor dem Verpfach- tungs-Termin sich näher zu erkundigen nöthig finden, wird man auf ihr Anmelden, bey hiesiger Kellerey mi» aller nöthigen Nachricht an Händen zu gehen ohner- manglen. Schlüchtern, den 9ten August 1762.

Aus der Kloster-Kellerey daselbst.

NB. Es ist bey neulicher Verkaufrrng der Tt. von derLahrischen Bücher-Auction dasBuch in foliop.2oo.

Nr. 33. oder Lar. Patini Imperatorum Rom. Numis- mata ex aeremediae & minimas formae Amftelodamt

1696, Sodann in 4to pag. 363. Nr. 26. einmahl

nemlich sean de Maiiana Hilloire generale dEfpagne

&c. &c. & c . 6. voi. verkehrt getragen oder verlohren worden, wer es etwa gekauft, oder gefunden hat, be­liebe es bey Ausgebern dieses zu melden, die Auslage wird mit Danck verglichet werden. Wer etwa ver- mög des Catalogi pag. 340. Nr. 290, Calp. Peuceri Hift. Carcerum &c. gekauft hat, und gegen einen bil­ligen Gewinn, wieder abgeben will, beliebe es bey Aus­gebern dieser Zeitung melden zu lassen