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Geschütz ein entsetzlich Feuer darauf machten, wodurch die Unsrlgel, sogleich rHeßische Ossärer und einige Gemeine an Tobten verlohreu, das feindliche Feuer wurde aus kleinen Canonen mit Heftigkeit beantwortet, denn grössere konten an Len steilen Berg nicht gebracht werden. Die tobten Offner sind der Capitain Eitel, undLieut. v. Haustein beede v. Hessen. OerCapikain-Lieut. Hopkeil v. ErauShaar, nebst rArlillerie Officiers und ro Gemeinen sind bleßirt, io Mann aber todr. Hieraufließ der Erb- Printz seine Armee ei­ne halbe Stunde zurück ziehen, und lagerte sich -amlt bey Eberstadt hinter der Wetter. Den 16. marschnten Se. Durch!, von Eberstabt wieder in das vorige Lagerbey Grünberg. Die Unsrigen haben drei) 6pfündige Canonen, wovon die Rä­der entzwey und die Pferde erschossen worden, aufderHöhe bey Graningen den rs.liegen las­sen. Sonst haben der Erbprintz bey obiger Af- faire und andern Gelegenheiten, feit 3 Tagen, über 400 Gefangene gemacht, worunter sich o,e. le Ossitlers befinden.

Iournalvonder unter Comando des Hrn. Gr. v. Daun Ercell. in Schlesien stehenden K.K.

Hauptarmes vom 15 bis 21. August, aus dem Hauptquartier Oberstein«. DasHauptquartier käme nacherOber-Steine. iDer Feld-Marschall Lieutenant von Brentano ist mit feinem Corps in das Lager bey Drtrers- hachgerucket. Den 21. in der verflosseneuRacht ist laut Raport des Generalen der Cavallerie Baron von Hadick beobachtet worden, daß die Garnison von Schweidnitz um halber 1 Uhr einen Ausfall gemachet, und das Feuer, welches 3 viertel Stund gedauert, sich von der Festung entfernet habe, woraus allerdings zu schlief­en ist, es müsse sothaner Ausfall einen guten Erfolg gehabt haben. Bey Tag soll die Cano- nade aus der Festung sehr heftig, die vom Feind hingegen ziemlich schwach gewesen seyn.

Thor», vom 16. Aug.

Zu Ende der voriges Wochen kamen von Polen hiefelbst an und gingen über unsere Brücke nach Golub, daß Cürassierregiment des Herrn Generalmajors von Osthof, der Artil­lerie Park und die Kosacken, von Ezerniscdef, scheu Corps. Die sämtliche 9 Infanterire- öimenter von diesem Corps sind auch schon jenseits der Weichsel allhier angelanget, ste­hen bey Podgorzr im Lager, «nd brechen Mor­

gen gantz früh auf über unsere Brücke in ihre 3 verschiedene Lager an der Drewentz.

Weserstrome vom2Sept.

Das Hauptquartier des Hertzogs Ferdinands ist den 28ten nach Schotten in der Wetttrau 5 Meilen von Franckfurt verleget. Die sran- zosiche Elrees-und Soubische Armee hat bey Gelnhausen, und die Condische zwischen Fried- berg und Butzbach gestanden. Die schwere Be- lagerungs-Arrillerierstvon Hameln nach Cassel abgcführet, und wird die Belagerung von ge­dachter Stadt wohl nun angefangen werden. Cs sollen sich 4000 gesunde und 4000 kranke Franzosen darin befinden.

Dreßden, vom 2 Sept.

Wann auch dermalen bey denen beyderfeiti- gen Armeen nichts hauptsaLyliches vorgehek, so ist man doch wenigstens auf. denen Vorposten in cinec beständigen Aclivrtat, welches die Ge- sangenen auewclien, die man ohne Unterlaß zu 8-10-15.und mehr Mann von dem Feinde ein- bnm-en sichet. Bor 3 Tagen glückie es unfern braven Odllsten von Schiedet einen dergleichen Vorposten von 25 Pferden aufzuheben, und Gestecn langten gegen 4vPreußis. Deserteurs in hiesigen Haupiquartier an, welche fast durch» geheuds dreKlage führen,daß sie bey dem schlech­ten Gelde gross Roth leiden müsien. Sonst ist He rech erHand derElbe geichlosseneConvenriou noch allezeit in ihrer Kraft geblieben, ob man gleich Kayferl König!. Seils vor gut befunden, bey dem Dorfe Kebltz einige Verschantzungen aufwerfen zu lassen.

Aus dem Holsteinischen, vom 3 Sep.

Tie heutigen und sichersten Briefe aus Kiek melden mit völliger Zuverläßigkeit, daß es gänzlich ungegründet sey, was man unterm Zosien August in einem Schreiben aus dem Holl- steimschen imPublico voreilig verbreiten wollen, als wen« die G eßfürstl. Hollsteinischen Lan» de vou feiner König!. Majestät von Dänne- mark in Besitz genommen worden, und dass das hohe RegicrungS Conseil zu Kiel Sr. Allerhöchst gedachten Meiestat als Vormund für den minderjäh jgen Großfürsten Pauk Petrowilsch den Eid der Treue der-itsablegeu müssen z auch daß nunmehr? die Holsteini­schen Lande durch Könrgl. Commissarien ad- ministriret würden. » Es ist aber gewiß, daß noch zur Zeit, weder von Sr. Kön»gl. Maj^